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Friday, October 16, 2026

Siri AI bleibt draußen: Apple-Intelligence-Start in China naht

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Apples erste KI-Funktionen kommen endlich nach China. Mit iOS 27.3, das im Dezember erwartet wird, sollen Teile von Apple Intelligence auch im Reich der Mitte verfügbar sein, heißt es in einem Bericht unter Berufung auf informierte Kreise. Apple käme damit über zwei Jahre nach dem Start seines KI-Systems auch in seinem zweitwichtigsten Markt an. Allerdings sollen die Funktionen anfangs beschränkt bleiben. Auch Siri AI mit persönlichem Kontext ist offenbar zunächst nicht vorgesehen. Apple arbeitet zudem mit lokalen KI-Firmen zusammen, die in westlichen Ländern nicht konsultiert werden.

Schon im Sommer gab es Berichte, laut denen die chinesische Cyberspace-Behörde Apple die Genehmigung für Apple Intelligence gegeben habe. Danach passierte allerdings zunächst nichts. Der Konzern soll ein eigenes KI-Modell für China mit Hilfe des E-Commerce- und Cloud-Riesen Alibaba entwickelt haben, der auf lokale Gegebenheiten angepasst sein soll, darunter auch die Zensurauflagen in dem Land.

Laut einer Bloomberg-Meldung wird Apple die 2024 auf iPhone, iPad und Mac ausgerollten KI-Fähigkeiten implementieren, darunter die Schreibwerkzeuge. Ebenfalls implementiert sind die Genmojis (KI-generierte Emojis) in der alten Version von 2024, Benachrichtigungszusammenfassungen und (ebenfalls alten) Foto-Werkzeuge, darunter die Möglichkeit, Inhalte zu entfernen. Den Bildgenerator Image Playground wird es hingegen gar nicht geben, weder in der alten noch in der verbesserten neuen Version. Auch die neuen Foto-Werkzeuge aus iOS 27 und Co. sind nicht verfügbar, darunter die Möglichkeit, Perspektiven zu verschieben.

Bei Apple selbst ist man angeblich pessimistisch, was die Integration der „echten“ Siri-AI-Funktionen betrifft. Diese würden in China „nicht in absehbarer Zeit“ erscheinen. Ob Apple daher von den KI-Features profitieren kann, bleibt unklar. Konkurrenten wie Xiaomi, Huawei, Vivo oder Oppo stopfen ihre Smartphones seit Jahren mit deutlich weitergehenden KI‑Features voll.

Siri AI ist aber auch nicht innerhalb der Europäischen Union verfügbar – hier aus laut Apple regulatorischen Gründen. Der Konzern betont, im konstruktiven Dialog mit der EU-Kommission zu stehen. Apples KI-System in China soll unter anderem über für China typische Guardrails und Filtertechnik verfügen – nur so bekam Apple Intelligence eine Zusage. Such- und Siri-Funktionen werden teilweise von Technologie der lokalen Suchmaschine Baidu unterstützt, hieß es weiter. Die Cyberspace-Behörde soll Apple lange hingehalten haben.

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