«Ich weiss nicht, ob Melanias Unterschrift etwas bedeutet»

Darum gehts
- US-Präsident Donald Trump hat im Rosengarten des Weissen Hauses ein Dekret zur Frauengesundheit unterzeichnet.
- Das Dekret schafft eine neue Abteilung für Frauengesundheit bei der Gesundheitsbehörde NIH und eine Arbeitsgruppe im Weissen Haus.
- Bei der Unterschrift von Melania Trump sagte er: «Ich weiss nicht, ob ihre Unterschrift etwas bedeutet.»
Melania Trump (56) stand am Montag im Rosengarten des Weissen Hauses neben ihrem Mann, um ein Dekret zur Frauengesundheit zu unterzeichnen – eine Initiative, die auf sie zurückgeht. Donald Trump (80) setzte zuerst seine Unterschrift mit dem Filzstift aufs Papier und lobte sich selbst: «Oh, die ist gut.» Als dann seine Frau zu unterschreiben begann, drehte er sich zu den hinter ihm stehenden Mitarbeitenden um und sagte: «Ich weiss nicht, ob ihre Unterschrift etwas bedeutet.»
Die First Lady lächelte und antwortete: «Deine ist die wichtigste.» Trump schaute ihr beim Unterschreiben zu und meinte: «Hmm, die sieht sehr ähnlich aus.» Seine eigene Signatur war fast dreimal so gross wie ihre. Anschliessend fragte er scherzhaft, ob auch andere Anwesende noch unterschreiben wollten.
Worum es im Dekret geht
Inhaltlich geht es um ein Anliegen, für das Melania Trump seit längerem wirbt. Sie sprach von einem «neuen Standard» für die Frauengesundheit in den USA. «Frühere Generationen haben für die Rechte der Frauen gekämpft», sagte sie.
Das Dekret schafft eine neue Abteilung für Frauengesundheit bei der Gesundheitsbehörde NIH sowie eine Arbeitsgruppe im Weissen Haus. Diese wird von Stabschefin Susie Wiles geleitet, die letzten Monat eine Brustkrebsbehandlung abgeschlossen hat.
Hintergrund: Laut NIH sind Frauen in klinischen Studien untervertreten, weshalb Therapien oft nicht auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Trump nannte die Initiative «historisch». Als er zum ersten Mal davon gehört habe, habe er gefragt: «Wer zum Teufel hätte denn bitte keine Abteilung für Frauengesundheit?» Über seine Frau sagte er: «Sie ist nicht so einfach. Aber sie ist sehr klug.»
Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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