Blaualgen im Zürichsee: Gemeinde Stäfa warnt Hunde und Badegäste

Darum gehts
- Im Uferbereich des Zürichsees in Stäfa wurden Blaualgenansammlungen festgestellt.
- Die Gemeinde Stäfa warnt Badegäste und Hundehalter vor verfärbtem oder trübem Wasser.
- Bei Hunden kann Kontakt mit Blaualgen rasch zum Tod führen; Menschen riskieren Haut- und Schleimhautreizungen.
Im Uferbereich des Zürichsees in Stäfa wurden Ansammlungen von Blaualgen festgestellt, wie die Gemeinde Stäfa mitteilt. Einige Blaualgen können Stoffe bilden, die für Menschen und Tiere gesundheitsschädlich sind, warnt die Gemeinde.
Stäfa bittet deshalb Badegäste sowie Hundehalterinnen und Hundehalter um erhöhte Vorsicht. Auffällige Algenansammlungen sowie sichtbar verfärbte oder trübe Wasserbereiche sollten gemieden werden.
Da sich die Situation aufgrund von Wind- und Wetterverhältnissen örtlich rasch verändern kann, wird empfohlen, die Hinweise und Verhaltensempfehlungen des Kantons Zürich zu beachten.
Darauf sollte man achten
Der Kanton Zürich warnt im Falle von Blaualgen, dass insbesondere Kinder und Erwachsene mit empfindlicher Haut sich in Acht nehmen müssen. Ansammlungen von Algen, trübes oder verfärbtes Wasser und Stellen, an denen sich Flocken, Schlieren oder ein Film auf dem Wasser bilden, sollten vermieden werden. Nach dem Baden sollte man gründlich duschen und abtrocknen.
Das ist die Gefahr
Der Kontakt mit Blaualgen könnte bei Menschen Haut- und Schleimhautreizungen hervorrufen sowie Bindehautentzündungen. Auch Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden und sogar Bewusstseinsstörungen können auftreten.
Bei Hunden kann ein Kontakt mit Blaualgen rasch zum Tod führen. Lethargie, starkes Speicheln, Fieber, Erbrechen oder Durchfall weisen auf eine Blaualgenvergiftung beim Hund hin. Auch Zuckungen und Krämpfe oder Atemprobleme sind Symptome davon.
Bei Vergiftungssymptomen sollte man sich bei der Tox Info Suisse (Notfallnummer 145) oder beim Ärztefon unter 0800 33 66 55 melden.
Das sind Blaualgen
Blaualgen gehören zu den ältesten Lebensformen auf der Erde und kommen in allen Gewässern vor. Es gibt mehrere tausend Arten von Blaualgen, die in verschiedenen Farben auftreten. Einige Blaualgen können Stoffwechselprodukte bilden, die für Mensch und Tier giftig sind. Wenn sich Blaualgen in hoher Dichte ansammeln, ist deshalb Vorsicht geboten.
Da sich die Situation örtlich und zeitlich innerhalb von Stunden ändern kann, sei es nicht möglich, alle Gewässer im Kanton laufend zu überwachen oder kurzzeitig Badeverbote auszusprechen bzw. entsprechende Absperrungen an Seeufern anzubringen, so der Kanton.
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Simon Misteli (sim), Jahrgang 1995, arbeitet seit 2024 als Redaktor am Newsdesk. Dabei schreibt er über verschiedenste Themen mit einem Fokus auf Auslandsgeschichten.
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