Nachwuchs bei den Pinguinen – Yuki ist der neue Star

Darum gehts
- Im Sea-Life Konstanz (D) ist am 1. Juli erstmals seit neun Jahren wieder ein Eselpinguinküken geschlüpft.
- Das Küken trägt den Namen Yuki.
- Der Name ist bewusst geschlechtsneutral, weil man erst nach der Mauser das Geschlecht des Pinguins bestimmen kann.
- In zwei bis drei Jahren wird Yuki das Sea-Life verlassen und ins dänische Kattegatcentret ziehen.
Es fühlt sich an wie in der Antarktis. In der Pinguinanlage des Sea-Life in Konstanz (D) herrschen eisige Temperaturen. Die zehn ausgewachsenen Pinguine und das kleine Pinguinküken fühlen sich in den Temperaturen, die im Sommer maximal bis elf Grad erreichen, wohl. «Im Winter kühlen wir die Anlage auf bis zu sechs Grad runter», so Dennis Arndt, stellvertretender technisch-biologischer Leiter des Sea-Life in Konstanz, zu 20 Minuten.
Eselpinguin-Paare bauen sich jeweils im Frühling aus kleinen Steinen Nester für Nachwuchs. Vielfach misslingt der Paarungsvorgang, sodass die Eier nicht befruchtet werden oder die Pinguine gar kein Ei legen können. Beim Paarungstag muss es den beiden Pinguinen körperlich wohl sein und das Nest muss aus genügend kleinen Steinen sein, damit das Ei auf dem Eis nicht einfriert. Oft klappt das nicht. Umso schöner sei es, dass Mitte Sommer seit über neun Jahren erstmals wieder ein Eselpinguinküken im Sea-Life in Konstanz geschlüpft ist.
Name aus 400 Vorschlägen ausgewählt
Seit Mitte August ist der Name des kleinen Zuwachses in der Antarktis-Welt des Sea-Life nun bekannt. Aus mehr als 400 Einsendungen für Namensvorschläge hat sich Yuki, auf Japanisch Schnee, beim Pflegeteam durchgesetzt. Da das Geschlecht noch nicht bekannt ist, war es den Tierpflegern wichtig, einen geschlechtsneutralen Namen zu wählen. «Nach der Mauser nimmt der Tierarzt eine Blutprobe und kann so das Geschlecht bestimmen», so Dennis.
Yuki wird Konstanz verlassen
Wie die anderen drei Pinguine, welche im Sea-Life in Konstanz schlüpften, wird auch Yuki aus Platzgründen weiterziehen dürfen. «In zwei bis drei Jahren wird Yuki uns verlassen und nach Dänemark ins Kattegatcentret gehen», sagt der Tierpfleger Dennis. «Ein Grund für seine Reise nach Dänemark ist auch die genetische Vielfalt der Eselsuinguine», so Lisa Blume, Marketingmanagerin, zu 20 Minuten. Zudem sei der Platz im Sea-Life begrenzt.
Hast du Yuki schon mal besucht?
Ab nächsten Sommer ist Yuki ausgewachsen. «Yuki wächst super schnell», sagt Lisa Blume, Marketingmanagerin, zu 20 Minuten und ergänzt: «Nach einem freien Wochenende sehe ich gut, wie Yuki gewachsen ist.»

Der Partner bleibt ein Leben lang
Yukis Eltern beschützen ihren Nachwuchs ausführlich. Mindestens ein Elternteil befindet sich immer in der Nähe von ihm. Es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen bei Yukis Eltern. «Als Pauline, die Mutter von Yuki, vor ein paar Jahren nach Konstanz kam, war Snoopy aktuell noch nicht gebunden gewesen, die zwei Artgenossen haben sich schnell gefunden», sagt Dennis. «Pinguine sind monogame Tiere und bleiben, wenn möglich, ein Leben lang zusammen.»
Kommt bei dir grad Pingu-Nostalgie auf? Hier ein Video von Pingu und seiner Schwester:
Aktivier jetzt den Ostschweiz-Push!
Nur mit dem Ostschweiz-Push von 20 Minuten bekommst du die aktuellsten News aus der Region St. Gallen, Thurgau, Appenzell-Innerrhoden, Appenzell-Ausserrhoden, Glarus, Graubünden und dem nahen Ausland blitzschnell auf dein Handy geliefert.
So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten auf «Profil», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Wähle hier die gewünschten Themen aus. Voilà!
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.