Neue Micasa-Besitzer: Vier Filialen zu – 70 Stellen fallen weg

- Die Möbelkette Micasa gehört neu einer Investorengruppe um den Logistikunternehmer Toni Shala.
- Micasa schliesst vier Filialen: Crissier, Langendorf, Brügg und Buchs AG, 70 Stellen fallen weg.
- Shala will in IT und digitale Lösungen investieren, Manuel Landolt wird neuer CEO.
Micasa hat eine neue Eigentümerschaft: Die Schweizer Investorengruppe um den Logistikunternehmer Toni Shala hat die Aktien der Möbelkette übernommen und stellt zusätzliche Mittel für deren weitere Entwicklung bereit.
Shala will insbesondere in IT und digitale Lösungen investieren, um Einkauf, Logistik, Warenverfügbarkeit und Kundenservice zu verbessern, wie es in einer Medienmitteilung des Unternehmens vom Montagabend heisst. Die operative Führung übernimmt der bisherige COO Manuel Landolt als CEO. Neu leitet zudem Véronique Rath den Einkauf; Verwaltungsratspräsidentin ist Beatrix Ferkinghoff.
70 Stellen werden gestrichen
Gleichzeitig baut Micasa Stellen ab und schliesst vier Filialen: Crissier Ende Dezember 2026 sowie Langendorf, Brügg und Buchs AG Ende Januar 2027. Insgesamt werden 70 Stellen gestrichen, teilweise mit Kündigungen. Für Betroffene prüft das Unternehmen Weiterbeschäftigungen innerhalb von Micasa. Weitere Filialschliessungen seien nicht vorgesehen.
Die Ablösung von Migros und der Aufbau eigener IT-, Logistik- und Service-Strukturen hatten Micasa operativ stark beansprucht. Dabei kam es auch zu Verzögerungen bei Lieferantenzahlungen. Das Unternehmen will mit den betroffenen Partnern verbindliche Vereinbarungen treffen und Zahlungen möglichst rasch wieder fristgerecht leisten. Bestellabwicklung, Logistik und Kundendienst seien inzwischen stabilisiert; offene Lieferungen und Kundenanliegen würden prioritär bearbeitet.
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Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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