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Tuesday, October 6, 2026

«Bin doch kein Säufer und trinke für 38'000 Euro»

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Frédéric von Anhalt bleibt auf Wiesn-Rechnung sitzen

«Bin doch kein Säufer und trinke für 38'000 Euro»

Prinz Frédéric von Anhalt verbringt mit Bekannten einen feuchtfröhlichen Abend auf der Wiesn. Auf der Rechnung bleibt er aber alleine sitzen, und wie er ins Bett gekommen ist, weiss er auch nicht mehr.

Publiziert: vor 23 Minuten

  • Frédéric von Anhalt landete nach Oktoberfest-Besuch betrunken im Hotel
  • Er spricht von 38'000 Euro Kosten und Erinnerungslücken
  • Seine Begleiter hätten ihn einfach sitzen gelassen
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Saskia SchärRedaktorin People

Was eigentlich ein schöner Abend auf dem Münchner Oktoberfest hätte werden sollen, endete für Prinz Frédéric von Anhalt (83) mit einer Rechnung von 38'000 Euro und der Frage, wer ihn ins Bett gebracht hatte.

Doch von vorne. Wie der Ehemann der verstorbenen Schauspiellegende Zsa Zsa Gabor (1917–2016) gegenüber der «Abendzeitung» erklärt, ist er von einer «Hollywood-Clique» auf die Wiesn eingeladen worden. Da er kein Bier trinke, habe er sich in der Wiesn-Schänke zu einem Glas Champagner überreden lassen. «Aus einem Glas wurden dann aber immer mehr. Die hatten ja mehrere weisse Magnum-Flaschen bestellt», so von Anhalt. Der Alkohol zeigte Wirkung. «Ich war total besoffen», meint der 83-Jährige und erklärt damit auch seine Erinnerungslücken. Denn wer ihn zurück ins Hotel und angezogen aufs Bett gebracht hatte, daran kann er sich nicht mehr erinnern.

Was er aber offenbar noch zu wissen scheint, ist der Betrag, den ihn der Abend gekostet hat. Denn als es ums Bezahlen ging, soll plötzlich niemand mehr aus der illustren Runde da gewesen sein. Seine Erklärung: Sie hätten seine American Express Centurion Card, besser bekannt als die «schwarze Karte», gesehen und sich danach aus dem Staub gemacht. So zumindest nimmt das der Prinz wahr. «Ich bin doch kein Säufer und trinke für 38'000 Euro.»

Die Bank meldet sich beim Prinzen

Einen Beleg für den Abend hat er zwar nicht, erklärt er gegenüber dem Blatt. Doch wurde gemäss ihm ein so hoher Betrag von der Karte abgebucht, dass dies auch beim Kartenanbieter aufgefallen ist. «Mich rief American Express an und wollte wissen, ob alles in Ordnung sei oder ob meine Karte gestohlen sei», so von Anhalt.

Dass sich die Geschichte genau so abgespielt hat, wie das der Prinz der «Abendzeitung» geschildert hat, das bezweifelt die Zeitung selbst. Klar aber ist, dass ein Besuch in der bei den Prominenten beliebten Käfer-Schenke ordentlich ins Geld gehen kann. So schlägt die von Prinz Frédéric von Anhalt beschriebene weisse Laurent-Perrier Magnum Champagnerflasche mit 560 Euro zu Buche. Wer gerne eine ganze Gans verspeisen will, kann dies für 269 Euro tun. Dafür reicht sie auch für vier bis fünf Personen. Und wer lieber Kaviar hat, der wird ebenfalls fündig. 15 Gramm mit kleinem Blini, Kartoffelschnee und Andechser Sauerrahm gibts für knapp 60 Euro.

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