heise+ | Security: Identitätsmanagement für KI-Agenten
Klassisches IAM kennt keine kurzlebigen Akteure. Ein Benutzerkonto wird einmal angelegt, einer Abteilung zugeordnet und nach Monaten oder Jahren vielleicht wieder abgeschaltet. Ein Serverkonto folgt derselben Logik mit einem statischen Secret. Beide Modelle unterstellen, dass am Ende der Kette ein Mensch oder ein fest installierter Dienst steht. Ein KI-Agent bricht diese Annahme in zwei Punkten. Er lebt kürzer als der Registrierungsvorgang dauert, und er handelt im Auftrag eines Anwenders, dessen Rechte er für die Dauer einer Aufgabe borgt.
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