Es fehlt an Geld – Die Schwimm-EM in der Schweiz steht auf der Kippe

Im Dezember 2027 soll in der Basler St. Jakobshalle die Schwimm-EM ausgetragen werden. Erstmals überhaupt fände damit ein Grossanlass im Schwimmen in der Schweiz statt. Bis dahin sind allerdings noch einige Hürden zu überwinden. Den Organisatoren fehlt es besonders an Geld.
«Bis Ende September brauchen wir Zusagen für 1,2 Millionen Franken», sagt Swiss-Aquatics-Präsident Ewen Cameron. Ob sich das Geld in dieser kurzer Zeit noch auftreiben lässt, kann Cameron nicht sagen: «Ich gebe die Hoffnung nicht auf und bleibe dran, bis die Deadline überschritten ist.»
«Durchführen oder absagen»
Dass sich die Sponsorensuche als derart schwierig erweist, überrascht die Verantwortlichen: «Schwimmen ist die zweitwichtigste olympische Sportart. Wir haben zudem aktuell die beste Periode unserer ganzen Geschichte.» Mit Noè Ponti und Roman Mityukov hat man zwei Olympiamedaillengewinner als Aushängeschilder. Wenn man bei den grossen Firmen anfrage, heisse es aber trotzdem, dass man sich auf Anderes konzentriere.
Den Anlass zu redimensionieren, sei nicht möglich. «Wir können die EM entweder durchführen oder müssen sie absagen», sagt Cameron.
Was eine Absage bedeuten würde und was die Verantwortlichen noch hoffen lässt, erfahren sie im obigen Audio-Beitrag.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.