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Saturday, October 31, 2026

Mann randaliert in Spital – Pflegefachfrau und Polizist verletzt

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  • Ein 49-jähriger Mann hat im Spital Wil eine Pflegefachfrau getreten und beleidigt.
  • Danach schüttete er einem Polizisten Desinfektionsmittel in die Augen und verletzte ihn.
  • Die Staatsanwaltschaft verurteilte ihn per Strafbefehl zu einer unbedingten Geldstrafe von 1800 Franken und 500 Franken Busse.

In einer Nacht Mitte Juli befand sich der 49-Jährige im Spital Wil zur Urinabgabe auf der Toilette. Als er um 2.43 Uhr unvermittelt hinaustrat, trat er einer vor der Tür wartenden Pflegefachfrau gegen das rechte Knie. Sie erlitt laut Strafbefehl eine Prellung, die folgenlos abheilte.

Anschliessend beleidigte der Mann die Pflegefachfrau mehrfach und sagte zu ihr, sie komme «bald zu Jesus». Zudem äusserte er hier nicht zitierbare Beleidigungen über die Pflegefachfrau. Zum Schluss sagt der IV-Rentner, sie sei eine «schlechte Krankenschwester».

Desinfektionsmittel in die Augen geschüttet

Danach richtete sich die Aggression des 49-Jährigen gegen einen uniformierten Polizisten. Der Beschuldigte schüttete ihm Desinfektionsmittel in die Augen und versuchte, an ihm vorbeizurennen. Der Polizist brachte den Mann jedoch kontrolliert zu Boden.

Dabei wehrte sich der Beschuldigte massiv. Er schlug um sich und verletzte den Beamten an Hand, Hals und Kinn. Zwei Sanitäter halfen schliesslich, die Beine und Füsse des 49-Jährigen zu fixieren.

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Mann mehrerer Delikte schuldig gesprochen

Die Staatsanwaltschaft sprach den 49-Jährigen der Gewalt und Drohung gegen Behörden oder Beamte im leichten Fall, der Tätlichkeiten, Beschimpfung, versuchten Drohung sowie einer Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig. Per Strafbefehl verurteilte sie den Mann zu einer unbedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 30 Franken (1800 Franken) sowie einer Busse von 500 Franken. Hinzu kommen Gebühren und Auslagen in der Höhe von 1260 Franken. Somit beläuft sich der Rechnungsbetrag auf 3560 Franken.

Der Strafbefehl ist rechtskräftig.

Jeremias Büchel (jeb) arbeitet seit 2015 im Ressort Ostschweiz in St. Gallen und ist seit 2026 als Korrespondent tätig.

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