Über Moldau eingedrungen: Russische Drohne in Nato-Luftraum – Alarm in Rumänien
Über Moldau eingedrungen
Russische Drohne in Nato-Luftraum – Alarm in Rumänien
Am Dienstagabend berichten mehrere lokale Medien, dass eine russische Schahed-Drohne in den Nato-Luftraum eingedrungen sei. Demnach sei die Drohne zunächst in den Luftraum Moldaus eingedrungen und sei anschliessend über die Grenze nach Rumänien geflogen.
Publiziert: 08.09.2026 um 16:42 Uhr
Aktualisiert: 08.09.2026 um 20:30 Uhr
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Russische Geran-Drohne überflog Moldau und Rumänien am Dienstagabend
- Rumänien ruft Alarmstufe «Extrem» aus, Bevölkerung sucht Schutz
- Flughafen Iasi geschlossen, zwei Kampfjets entsendet
Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk
Alarm an der Grenze zwischen Rumänien und Moldau: Wie lokale Medien berichten, soll es am Dienstagabend zu einem Drohnenvorfall gekommen sein. Demnach sei eine russische Schahed-Drohne zunächst in den Luftraum Moldaus eingedrungen und sei daraufhin über die Grenze nach Rumänien geflogen.
Wie das News-Portal «Faytuks Network» berichtet, wurde in Rumänien die Alarmstufe «Extrem» ausgerufen. In einer Alarm-Nachricht wird vor möglichen herabfallenden Gegenständen aus dem Luftraum gewarnt. Die Bevölkerung wird aufgefordert, in Kellern oder Zivilschutzräumen Schutz zu suchen oder sich in Innenräumen von Fenstern und Aussenwänden wegzuhalten. Der Flughafen im rumänischen Iasi hat seinen Betrieb eingestellt.
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Zwei spanische F18-Kampfjets zur Überwachung entsendet
Der Präfekt des rumänischen Kreises Iasi, Constantin Dolachi-Pelin, bestätigte den Drohnenvorfall später. «Die Lage wird von der rumänische Generalinspektion für Notfallstatus und Katastrophenschutz (IGSU) zusammen mit der Armee und für solche Situationen vorbereiteten Kräften überwacht. Meines Wissens handelt es sich um eine Drohne, die aus der Republik Moldau kam und in Richtung Süden des Kreises Iasi und Norden des Kreises Vaslui flog», sagte der Präfekt gegenüber Agerpres.
Um 16.30 Uhr seien aus dem Kreis Vaslui die ersten Alarmmeldungen übermittelt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Um 16.47 Uhr wurde die Drohne schliesslich vom Radarüberwachungssystem 18 km nördlich der Stadt Roman geortet. Direkt nach der ersten Alarmmeldung seien entsprechende Massnahmen ergriffen worden. «Zwei F-18-Kampfflugzeuge der spanischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, die als verstärkte Luftpolizei auf dem Luftwaffenstützpunkt 57 Mihail Kogălniceanu stationiert sind, starteten um 16.39 Uhr, um die Lage zu überwachen», gab das Verteidigungsministerium weiter an.
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