– Ermittlungen gegen Xhaka wegen gefälschtem Covid-Zertifikat

Droht dem Schweizer Sport der nächste Skandal in Sachen Corona-Impfung? Gegen Granit Xhaka laufen wegen eines gefälschten Covid-Zertifikats Ermittlungen. Dies berichtete zuerst der Blick am Freitagabend, die Luzerner Staatsanwaltschaft bestätige eine entsprechende Meldung gegen SRF.
Eine Ärztin soll, so das Boulevardmedium, das Zertifikat ausgestellt haben. Nach Blick-Informationen durchsuchte die Polizei 2023 ihre Praxis und sicherte Beweise. Xhaka werde Anfang Oktober bei der Luzerner Staatsanwaltschaft einvernommen, über den genauen Termin wollte diese keine Auskunft geben. Die Nati bestreitet am 6. Oktober ihr Nations-League-Spiel gegen Nordmazedonien in Luzern.
SFV äussert sich (noch) nicht
Der SFV erklärte auf SRF-Anfrage: «Wir haben Stand jetzt keine verlässlichen Informationen dazu und können uns dementsprechend auch nicht dazu äussern.» Xhaka hatte im September 2021 ein Testspiel gegen Griechenland wegen einer Corona-Erkrankung verpasst, damals erklärtermassen ungeimpft. Im März 2022 gab Xhaka dann gegenüber der Aargauer Zeitung an, unterdessen geimpft zu sein.
Gegenüber SRF bestätigt Simon Kopp, Informationsbeauftragter der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, dass gegen Xhaka ein entsprechendes Verfahren eingeleitet worden ist. In der Mitteilung heisst es: «Dabei geht es darum zu klären, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt im Zusammenhang einer möglichen Erschleichung einer falschen Beurkundung oder/und Urkundenfälschung (Corona-Zertifikate).»
Aktuell gilt für Xhaka und seine Ärztin die Unschuldsvermutung.
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