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Wednesday, September 23, 2026

Bosch Rotak 18V-32 im Test: Starker Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion für 155 €

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Akku-Power für den kleinen Garten: Der Bosch Rotak 18V-32 soll kompakt mähen und trotzdem kräftig zupacken. Der Test zeigt, ob das aufgeht.

Große Rasenmäher gibt es genug. Wer aber nur einen kleinen Garten hat und in Garage oder Gartenhaus keinen Platz für einen Mähboliden, sucht etwas Handlicheres. Ein Elektromäher mit Kabel wäre möglich, stört aber – vor allem in verwinkelten Kleingärten. Benzinmäher lohnen sich nur noch fernab der Zivilisation. Durchgesetzt hat sich der Akku. Der Bosch Rotak 18V-32 schneidet nur 32 cm breit und soll trotzdem volle Leistung bringen.

Design

Schwarz-dunkelgrün mit roten Akzenten: Der Rotak 18V-32 ist klar als Bosch erkennbar – in derselben Farbgebung wie die Heimwerker-Produkte des Herstellers. Akku, Ladegerät und Fangkorb sind überwiegend schwarz. Die Typenbezeichnung nennt Schnittbreite (32 cm) und Akkuspannung (18 V).

Der Akku sitzt unter einer undurchsichtigen Abdeckung und heizt sich in der Sonne nicht übermäßig auf. Einen Sicherheitsschlüssel gibt es nicht. Ein solcher „Zündschlüssel“ trennt den Akku von der Stromversorgung, schützt ihn vor Entladung und den Nutzer vor ungewolltem Einschalten. Verlegen kann man ihn nun aber auch nicht mehr. Die übliche doppelte Sicherung bleibt: Druckknopf und dauerhaft gedrückter Griff. Vor Arbeiten am Gerät ist der Akku ohnehin vorschriftsgemäß zu entnehmen. Wer nicht mäht, lagert ihn am besten in der Wohnung.

Der Grasfangkorb fasst 35 l. Er lässt sich leicht abnehmen, sicher zur Biotonne oder zum Komposthaufen tragen und ebenso leicht wieder einsetzen. Der Rotak 18V-32 mäht auch ohne Korb – dann verhindert die Abdeckklappe, dass dem Nutzer der Grasschnitt ins Gesicht fliegt. Wer den Grasschnitt auffangen will, muss den Mulchkeil entfernen. Bei hohem Gras empfiehlt sich ohnehin der Betrieb mit Fangkorb.

Ohne Akku wiegt der Mäher 10,8 kg und lässt sich am stabilen Tragegriff bequem zu schwer zugänglichen Stellen im Garten tragen. Mit Akku und Mulchkeil sind es rund 12 kg – immer noch gut zu schleppen.

Bosch Rotak 18V-32: Bilder aus dem Test

Bosch Rotak 18V-32

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Bosch Rotak 18V-32

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Lieferumfang

Das Schnittmesser ist bereits montiert. Zusammenbauen muss man nur den Handgriff, dann kommt der Akku ins Ladegerät oder direkt in den Mäher – vorausgesetzt, man hat beides mitgekauft. Im Set liegen ein Akku mit 18 V und 4 Ah sowie das passende Ladegerät bei, in der Variante ohne Akku fehlt beides. Das spart Geld, wenn schon ein Bosch-Akku samt Ladegerät im Haus ist oder einer von einem anderen Hersteller der „Power for all Alliance“, etwa Gardena.

Mit größeren Akkus bis 6 Ah läuft der Mäher bis zu eine Stunde am Stück und schafft 250 m². Mit dem 4-Ah-Akku sind es 150 m². Kleinere Akkus des Systems empfiehlt Bosch für den Rotak 18V-32 nicht.

Bedienung und Ergebnis

Bei einem kleinen Mäher liegt der Verdacht nahe, am Ende deutlich mehr laufen zu müssen. Der Rotak 18V-32 schneidet nur 32 cm breit, Bosch bietet weit größere Modelle an. Dafür kommt das Kompaktgerät an engen Stellen gut durch und ist handlicher, leichter und wendiger. Das Mähen wird entspannter und macht die längere Laufstrecke wett – solange der Garten keine 1000 m² misst. Für den ist der Rotak ohnehin nicht gedacht: Bosch empfiehlt ihn je nach Akku für kleine bis mittelgroße Gärten.

Im Test manövriert sich der Mäher tatsächlich gut, auch um Hindernisse herum. Der Griff sitzt fest und ist sich nicht verstellbar wie bei anderen Modellen. Das klingt nach weniger Komfort, kommt aber jenen entgegen, die mit verstellbaren Griffen nicht zurechtkommen. Zum Lagern und Transportieren klappt er platzsparend ein. Die Schnitthöhe reicht von 25 bis 65 mm in fünf Stufen, eingestellt wird sie zentral über einen Wählhebel am linken Vorderrad. Der Schnitt gerät kräftig, das Gerät wirkt solide und hat ausreichend Kraft für hochgewachsenes Gras nach einer Regenphase. Feucht darf es allerdings nicht mehr sein: Im Test blieb das Gras dann oft im Durchlass hängen und erreichte den Fangkorb nicht.

Mit 86 dB ist der Rotak für einen kleinen Mäher nicht zu laut, klingt aber kernig – ohne Gehörschutz sollte niemand mähen. Die Bedienung ist einfach, auch der Sicherheitsbügel lässt sich unkompliziert betätigen.

Akkulaufzeit

Der Rotak 18V-32 arbeitet mit nur einem 18-V-Akku. Je nach Grashöhe und Kapazität ist nach einer halben bis einer Stunde Schluss – der Mäher schaltet ohne Vorwarnung ab. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt selbst froh über eine Pause. Wer einen zweiten Akku kauft, mäht sofort weiter, sonst dauert das Laden rund 2 h. Bosch bietet Akkus mit bis zu 6 Ah an.

Preis

Bosch ist eine bekannte Marke für Garten- und Heimwerkergeräte und entsprechend kein Billiganbieter. Mit einer UVP von 184 Euro für das Solo-Modell ohne Akku und Ladegerät und 236 Euro für das Komplettset bleibt der Preis des Rotak 18V-32 aber akzeptabel. Die Straßenpreise liegen darunter: Das Solo-Modell ohne Akku gibt es ab 125 Euro, das Set mit Akku und Ladegerät kostet knapp 155 Euro.

Fazit

Der Bosch Rotak 18V-32 packt auch höher gewachsenes Gras und bleibt dabei kompakt und wendig genug für kleine Gärten. Die Bedienung ist unkompliziert. Trocken sollte der Rasen allerdings sein – im mitgelieferten Mulchbetrieb erst recht.

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