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Thursday, October 15, 2026

Welche Nati-Stars enttäuschen – und wer eine miese Quote hat

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Als Attraktion unter den Ex-NHL-Spielern angepriesen, hat der US-Stürmer mit slowakischen Wurzeln in Rappi noch nicht begeistert. Er wirkt wie ein Fremdkörper und phasenweise dem Tempo des Spiels nicht gewachsen. Sein Offensiv-Motor stottert auch punktemässig mit nur zwei Toren und einem Assist aus zehn Partien. Labanc bleibt vieles noch schuldig.

2

Dominik Egli (28, Davos)

Vor zwei Jahren zog Egli seine Ausstiegsklausel, der Verteidiger wollte sich in Schweden bei Frölunda weiterentwickeln. Seine Rückkehr liess er sich mit einem Sechsjahresvertrag veredeln. Doch noch immer wartet man darauf, dass Egli in der Abwehr stärker auffällt und sie vor allem stabilisiert. Der Blueline-Spezialist mit dem gefürchteten Schuss spielt Powerplay, trotzdem steht er noch bei null Toren.

3

Sonny Milano (30, Bern)

Blick kündigte den Mann mit den coolen Locken und dem rassigen Namen als eine der neuen Attraktionen an. Doch Milano ist noch nicht angekommen. Der Einfluss des Amerikaners aufs Spiel ist noch sehr gering. Ans grössere Feld scheint sich der ehemalige NHL-Stürmer noch gewöhnen zu müssen, auch wenn seine Skorerwerte (5 Spiele, 4 Punkte) akzeptabel sind.

4

Joël Vermin (34, Biel)

Nachdem Biel Johnny Kneubuehler vorzeitig nach Genf ziehen liess, wurde der bei Bern ausgemusterte und sich auf Klubsuche befindende ehemalige Nati-Stürmer präsentiert. Bislang ist das kein geglücktes Geschäft. Während Kneubuehler bei Servette eifrig wirbelt und skort, bleibt Vermin mehrheitlich unauffällig. Vielleicht ändert sich das noch – wegen einer Knie-OP im Frühling hatte er nicht die ideale Vorbereitung.

5

Petr Kodytek (28, Ambri)

Es ist nicht so, dass der Tscheche im Ambri-Kollektiv abfällt. Aber nach zehn Spielen gerade mal ein Tor und ein Assist ist für einen, der zuvor in Finnland und Tschechien Jahr für Jahr beständig zwischen 34 und 37 Skorerpunkte abgeliefert hat, schon etwas mager. Kodytek hat definitiv noch viel Luft nach oben.

6

Fabrice Herzog (31, SCRJ Lakers)

Vorfreude und Erwartungen waren gross in Rappi – bisher erfüllte sie der Stürmer nicht. Er bleibt blass beim Kreieren von Torgefahr, und vor dem Kasten kann er sich nicht so behaupten, wie man es von einem Spieler mit seinen Massen erwarten darf. Auch in Zug blieb er letzte Saison ohne Einfluss aufs Spiel. Beim SCRJ fällt dies aber noch stärker ins Gewicht.

7

Reto Berra (39, Kloten)

Nachdem er vorzeitig für zwei Jahre bei seinem Heimat-Klub unterschrieben hatte, erlebte er eine fantastische Zeit: Meister mit Fribourg zum Abschied, zum vierten Mal WM-Silber, Goalie des Jahres und Playoff-MVP. Doch bei Kloten geigt es noch nicht. Mit 86,01 % hat er die mieseste Abwehrquote der Liga.

8

Ken Jäger (28, Davos)

Der Rückkehrer wurde direkt mit dem Captain-Amt betraut. So gross wie die Fussstapfen von Vorgänger Stransky waren auch die Erwartungen. Der Bündner Nati-Spieler und dreifache Silberheld wird ihnen noch nicht gerecht. Auch wenn niemand auf die Idee kommt, von ihm zu verlangen, dass er so viele Tore schiesst wie sein tschechischer Vorgänger (letzte Quali 28): Ein Treffer ist wenig.

9

Ray Fust (23, Lausanne)

Nach sieben Jahren in den USA, wo er zuletzt für die Sacred Heart University im Bundesstaat Connecticut spielte, kehrte der Stürmer zu seinem Stammklub und Papa John (54), der Sportchef bei Lausanne ist, zurück. Bisher fiel der Schweiz-Kanadier mit Gardemassen (1,92 m/95 kg) nur durch eine Schlägerei mit Rappis Luca Capaul (1,78 m/83 kg) auf.

10

Tim Wolf (34, Ajoie)

Die Jurassier holten auf diese Saison den zweifachen Aufstiegsgoalie (mit Ajoie und Kloten) zurück. Doch weshalb eigentlich? Damit er nicht bei einem aufstiegswilligen Swiss-League-Klub anheuert? Denn bis anhin wird Wolf nicht benötigt, die jungen Antoine Keller (22) und Noah Patenaude (23) teilen sich die Arbeit im Tor und machen das bis jetzt vorzüglich.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

10

18

27

2

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

11

4

21

3

SCL Tigers

SCL Tigers

11

7

19

4

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

11

9

18

5

Lausanne HC

Lausanne HC

12

-1

18

6

HC Ajoie

HC Ajoie

12

-6

16

7

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

10

-6

15

8

HC Lugano

HC Lugano

10

3

15

9

SC Bern

SC Bern

9

1

14

10

EV Zug

EV Zug

7

10

13

11

HC Davos

HC Davos

11

-4

13

12

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

11

-14

11

13

EHC Biel

EHC Biel

10

-4

10

14

EHC Kloten

EHC Kloten

11

-17

9

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