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Monday, September 21, 2026

Lizenzierungstool slmgr.vbs: Microsoft bietet PowerShell-Ersatz wegen VBS-Ende

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Microsoft bereitet seit Ende 2023 das Ende von Visual Basic Script (VBScript, VBS) vor. Es soll aus Windows verschwinden und durch modernere Technik ersetzt werden. Den Entwicklern ist inzwischen aufgefallen, dass ein ganz zentrales Verwaltungswerkzeug, das Skript slmgr.vbs, dann jedoch nicht mehr funktioniert. Damit verwalten viele Admins Lizenzaktivierungen in Netzwerken.

In einem Beitrag auf dem Windows-It-Pro-Blog schreiben Microsofts Mitarbeiter nun, dass sie einen Ersatz in Form eines PowerShell-Moduls „OSLicense“ schaffen. IT-Verantwortliche sollten sich für den Fall, dass sie slmgr.vbs einsetzen, nun die Abhängigkeiten davon prüfen und den Umzug auf PowerShell vorbereiten – VBScript gilt als veraltet und wird in absehbarer Zeit aus Windows entfernt, wodurch sonst die Automatisierung mit dem Skript nicht mehr funktioniert.

In der Übergangszeit können Admins noch weiterhin mit dem VBS-Skript arbeiten. Die Zeit sollte nun aber genutzt werden, herauszufinden, wo die Automatisierung davon abhängt und der Umzug vor der VBS-Entfernung getestet und umgesetzt werden. Die offizielle Empfehlung lautet, auf das OSLicense-PowerShell-Modul zu wechseln.

Das Modul ist je nach Windows-Release verfügbar. Daher müssen IT-Verantwortliche auch hier zunächst prüfen, ob ihre Netzwerksegmente das Modul bereits unterstützen – wenig hilfreich und sicherlich nicht motivationsfördernd, das nicht einheitlich handzuhaben. Seit den Update-Vorschauen für Windows 11 aus dem August ist das OSLicense-PowerShell-Modul im Desktop-Betriebssystem vorhanden, führen die Mitarbeiter aus. Für Windows Server nennen sie jedoch lediglich, dass das für eine künftige Hauptversion von Windows Server geplant sei. Wer das früh austesten möchte, könne dazu auf die Windows-Server-vNext-Vorschau mit der Buildnummer 29651 oder neuer zurückgreifen.

Microsoft erklärt, dass das VBScript-Ende in drei Phasen gegliedert ist: Aktuell ist VBScript als Feature-on-Demand (FOD) noch verfügbar und standardmäßig in dafür vorgesehenen Windows-Releases aktiv – welche diese Releases sind, erklären die Mitarbeiter jedoch nicht näher. In einer späteren Phase wird die Funktion standardmäßig deaktiviert; wo VBScript noch benötigt wird, müssen Admins es dann selbst aktivieren. Als finaler Schritt folgt dann das komplette Entfernen von VBScript aus künftigen Windows-Releases.

Immerhin, seit 2024 hat Microsoft einen Fahrplan veröffentlicht, der den Zeitpunkt der einzelnen Phasen eingrenzt. Windows 11 24H2 ist seit 2024 in der ersten Phase, in der das Feature-on-Demand standardmäßig aktiviert ist; das gilt auch für Build 25H2 und sehr wahrscheinlich auch für 26H2. Ab 2027 soll die Standardeinstellung sein, dass VBScript deaktiviert ist. Microsoft verweist noch immer auf diesen Zeitplan, der das endgültige Entfernen aus Windows als „To Be Defined“ benennt, was sich Microsoft also noch ausdenken will.

Microsoft stellt zudem vor, wie die slmgr.vbs-Funktionen mit dem PowerShell-Modul nachgebildet werden können. Die Windows-Aktivierung mittels slmgr.vbs /ato erledigt dann Invoke-OSLicense -ActivateOnline. Das Injizieren eines neuen Produktschlüssels wird von slmgr.vbs /ipk <key> zu Invoke-OSLicense -InstallProductKey <key> geändert. Das Anzeigen des Lizenzierungsstatus erfolgt anstatt durch slmgr.vbs /dlv mittels Get-OSLicenseInfo. Microsoft stellt zudem eine Dokumentation des Moduls und der bereitgestellten Funktionen zur Verfügung.

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