Trump-Niederlage bahnt sich an: Prognosen: Demokraten erobern Mehrheit im US-Repräsentantenhaus

Trump-Niederlage bahnt sich anPrognosen: Demokraten erobern Mehrheit im US-Repräsentantenhaus
04.11.2026, 03:20 Uhr
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Bislang haben die Republikaner von US-Präsident Trump eine Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses. Nach den Midterms dürfte sich das aber mindestens im Repräsentantenhaus ändern.
Die Demokraten werden bei den US-Kongresswahlen wahrscheinlich die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobern. Das sagen Prognosen des Analysedienstes Decision Desk HQ und von CNN vorher. So eroberte der demokratische Kandidat Jamie Ager Hochrechnungen zufolge in einem Wahlkreis in North Carolina einen Sitz, der zuvor republikanisch besetzt war. Auch Rebecca Bennett eroberte im Bundesstaat New Jersey einen von den Republikanern gehaltenen Sitz im Repräsentantenhaus.
Im Bundesstaat Florida verteidigten die Demokraten Kathy Castor und Jared Moskowitz demnach zudem ihre Sitze im Repräsentantenhaus. Auch die Demokratin Pia Dandiya setzte sich in einem bislang demokratisch gehaltenen Wahlkreis in Südflorida durch. Das ist deshalb bemerkenswert, weil die Republikaner die Grenzen aller drei Wahlkreise in diesem Jahr zu ihren Gunsten neu gezogen hatten. Damit wollten sie mehrere bislang demokratisch gehaltene Sitze erobern, um erwartete Verluste in anderen Teilen des Landes auszugleichen. Insgesamt hatten sie es dabei auf vier solcher Wahlkreise abgesehen.
Umfragen vor der Wahl hatten den Demokraten gute Chancen bescheinigt, die Mehrheit im Repräsentantenhaus zu erobern. Bislang hatten die Republikaner dort eine hauchdünne Mehrheit: Sie hielten 218 der insgesamt 435 Sitze. Bei den Kongresswahlen werden alle Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben. Da viele Sitze als feste Hochburgen der einen oder anderen Partei gelten, stehen aber vor allem besonders umkämpfte Wahlkreise im Fokus.
Mehrheit für Demokraten auch im Senat möglich
Um 03:30 Uhr deutscher Zeit standen die Ergebnisse fast der Hälfte der Senatsrennen bei den Midterms fest - mit einem ersten Teilerfolg für die Demokraten: Im Bundesstaat North Carolina verloren die Republikaner einen Sitz an die Demokraten, wie TV-Sender und die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Stimmauszählungen und Wählerbefragungen berichtete.
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Darüber hinaus gewannen sie in zehn weiteren Bundesstaaten, die aber als sicher galten. Dazu zählen Delaware, Colorado, Illinois und Massachusetts. Auch in Georgia gewann der Amtsinhaber Jon Ossoff.
Die Republikaner verteidigten ihre Senatsposten in Wyoming, Florida, Kentucky und West Virginia. Zugleich waren noch zahlreiche Rennen offen, in denen die Republikaner laut Wahlanalytikern höhere Chancen haben, zu gewinnen. Die Demokraten kommen aktuell auf 45 Sitze, die Republikaner auf 35. Der Senat im Kongress besteht aus 100 Sitzen.
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