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Tuesday, November 3, 2026

"Was für eine dumme Sau": Maite Kelly und Kerstin Ott hatten einst Beef

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"Was für eine dumme Sau"Maite Kelly und Kerstin Ott hatten einst Beef

03.11.2026, 15:00 Uhr

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Inzwischen ein Herz und eine Seele: Maite Kelly (r.) und Kerstin Ott. (Foto: picture alliance / osnapix / Marcus Hirnschal)

Heute sind Maite Kelly und Kerstin Ott befreundet und singen zusammen sogar den Song "Ich weiß, was du brauchst". Doch ihre erste Begegnung verlief alles andere als harmonisch - wegen eines Missverständnisses, wie sie nun aufklären.

Vordergründig zelebriert der Schlagerzirkus gern eine heile Welt. Dass es aber auch in dieser Branche hinter den Kulissen durchaus ruppig und mit Ellenbogen zugehen kann, ist bekannt. Auch Maite Kelly und Kerstin Ott rasselten einst aneinander, wie die beiden jetzt in Interviews mit der Zeitschrift "SuperIllu" und "ARD Schlagerwelt" ausplaudern. Der Grund dafür sei aber lediglich ein Missverständnis gewesen.

Der Vorfall, der ihr Verhältnis zunächst belastet habe, habe sich bei einer "Schlagernacht" 2018 ereignet, verraten Kelly und Ott. Letztere habe die Kollegin nach deren Soundcheck um einen Ratschlag zu In-Ear-Kopfhörern gebeten. Kelly habe daraufhin geantwortet: "Die brauchst du nicht. Die brauchst du nur, wenn du schön singen willst."

Bei ihr sei die Bemerkung wie eine Beleidigung angekommen, erläutert Ott. "Ich habe gedacht, sie ist so mega-eingebildet. Ich habe mich echt umgedreht und gedacht: 'Was ist das für eine dumme Sau?'", bringt sie es im ARD-Interview drastisch auf den Punkt. Im "SuperIllu"-Gespräch klingt es so: "Ich habe sie damals als von oben herab empfunden und entschieden: Die kann ich nicht leiden."

"Du hast mich richtig verletzt"

Danach hätten sie sich rund ein halbes Jahr nicht gesehen, berichtet Ott weiter und erklärt bei der ARD, dass sie in dieser Zeit damit herumgelaufen sei, "dass ich Maite jetzt absolut scheiße finde". Als sie sich dann bei einer weiteren TV-Show wieder begegnet seien, habe sie Kelly jedoch freudestrahlend begrüßt: "Hi, Kerstin!"

Nachdem ihre Reaktion dann doch eher abweisend und irritiert ausgefallen sei, habe Kelly gefragt, ob alles in Ordnung sei. Sie habe offen und direkt geantwortet, so Ott gegenüber der "SuperIllu": "Nein. Ich fand deinen Satz damals total daneben." Außerdem habe sie hinzugefügt: "Du hast mich richtig verletzt."

"Mir fiel in dem Moment fast mein Teller aus der Hand", schildert wiederum Kelly im Gespräch mit der Zeitschrift, wie sie diese Aussage wie aus heiterem Himmel getroffen habe. "Ich bin immer davon ausgegangen, dass sie weiß, dass sie genial ist", so die 46-Jährige. Ihre Aussage beim Soundcheck sei eigentlich als Kompliment gedacht gewesen: "Jemand, der so singt wie sie, braucht eben auch keine In-Ears."

"Für uns war das der Wendepunkt"

Im ARD-Interview gerät Kelly sogar ins Schwärmen: "Ich bin ja schon seit der ersten Stunde ein Riesen-Kerstin-Ott-Fan. Und ich dachte immer: Die ist zu geil dafür. Die braucht den Shit nicht." Eigentlich habe sie sich immer gedacht, sie hätte die 44-Jährige gern als Freundin. "Und dann war sie so: 'Ah, ja …' Und sie ging einfach. Ich dachte: 'Boah, die mag mich gar nicht.'"

Heute ist diese anfängliche Unstimmigkeit längst ausgeräumt und vergessen. "Ich wusste, dass Maite es ganz ehrlich meint und dass es damals eben unglücklich gelaufen ist. Für uns war das der Wendepunkt. Seither sind wir immer im Kontakt, schreiben uns regelmäßig", so Ott gegenüber der "SuperIllu". Vor Kurzem veröffentlichten die beiden mit dem Lied "Ich weiß, was du brauchst" sogar ein gemeinsames Duett.

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