Dramatisches Vuelta-Aus: Pogacar nach Sturz mit mehreren Verletzungen
Dramatisches Vuelta-Aus
Pogacar nach Sturz mit mehreren Verletzungen
Plötzlich werden bei der Spanienrundfahrt die Karten neu gemischt. Denn Überflieger Tadej Pogacar muss aufgeben.
Publiziert: 29.08.2026 um 17:47 Uhr
Aktualisiert: 29.08.2026 um 21:53 Uhr
Yannick PengRedaktor Sport-Desk
Das wars. Tadej Pogacar wird 2026 seine Grand-Tour-Trophäensammlung nicht komplettieren. Ein folgenschwerer Sturz auf der achten Vuelta-Etappe etwas mehr als 30 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco wird dem fünffachen Tour-de-France-Gewinner und Giro-d'Italia-Sieger von 2024 zum Verhängnis. Videos zeigen, dass womöglich ein auf der Strasse herumliegender Stein dafür sorgt, dass der 27-Jährige im Peloton zu Fall kommt.
Der Träger des roten Trikots des Gesamtleaders versucht zwar noch einmal, sich aufs Rad zu setzen, bricht dieses Unterfangen aber sogleich wieder ab und verschwindet in einem Krankenwagen. Die im Spital durchgeführten Untersuchungen ergeben eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des linken Schlüsselbeins, eine Halswirbelfraktur sowie mehrere Schürfwunden beim Slowenen, der die Spanienrundfahrt, die er zuvor derart dominiert hat, aufgeben muss.
Pogacar gewann die erste, die vierte und die sechste Etappe. Im Gesamtklassement betrug sein Vorsprung gegenüber dem zweitklassierten Enric Mas bereits fast vier Minuten. Mas ist nun nach der Pogacar-Aufgabe der neue Vuelta-Leader. Der Spanier führt 71 Sekunden vor dem Österreicher Felix Gall und deren 93 vor dem Slowenen Primoz Roglic. In Xeraco entscheidet der Franzose Bryan Coquard die Flachetappe im Massensprint für sich.
Ob Pogacar Ende September im kanadischen Montréal zur WM-Titelverteidigung antreten kann, scheint höchst unwahrscheinlich. Der Schlüsselbeinbruch erfordert eine Operation. Allerdings wird diese wegen der Gehirnerschütterung zunächst verschoben.
Auch Schweizer sind gestürzt
Auch die beiden Schweizer Roland Thalmann und Stefan Küng sind auf der achten Vuelta-Etappe gestürzt.
Thalmann stürzte rund zehn Kilometer vor dem Ziel. Trotz des heftigen Aufpralls zog sich der Schweizer lediglich Prellungen und Schürfungen zu. Anzeichen einer Gehirnerschütterung wurden nicht festgestellt.
Auch Küng war im Sprint in einen Sturz verwickelt. Er kam mit leichten Prellungen an der Hand und am Gesäss davon.
Beide Schweizer sollen am Sonntag wieder an den Start gehen.
Auch die beiden Schweizer Roland Thalmann und Stefan Küng sind auf der achten Vuelta-Etappe gestürzt.
Thalmann stürzte rund zehn Kilometer vor dem Ziel. Trotz des heftigen Aufpralls zog sich der Schweizer lediglich Prellungen und Schürfungen zu. Anzeichen einer Gehirnerschütterung wurden nicht festgestellt.
Auch Küng war im Sprint in einen Sturz verwickelt. Er kam mit leichten Prellungen an der Hand und am Gesäss davon.
Beide Schweizer sollen am Sonntag wieder an den Start gehen.
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