„Passwort“ Folge 69: Die Hütte brennt
Nach einer Woche, die bis zum Bersten mit schwerwiegenden Sicherheitsproblemen gefüllt war, wussten die Hosts gar nicht, wo sie anfangen sollen. Sie sortieren deshalb gründlich aus (unter anderem alle oben verlinkten Meldungen) und führen die 5-Minuten-Challenges wieder ein. Letzteres hatten sich ohnehin einige Hörer gewünscht. Dass die Hosts es nicht schaffen, auch nur eines der Challenge-Themen wirklich in nur fünf Minuten abzuhandeln, dürfte treue Hörer kaum überraschen. Aber immerhin brauchen GoDaddys massenhafte Zertifikatswiderrufe, die abgeschafften Schaltsekunden und kompromittierte Hardwarewallets zusammen so nur knapp 25 Minuten.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Podcast (Podigee GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (Podigee GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Im Hauptteil der Folge geht es dann – natürlich – erstmal um php2shell, eine Lücke aufgrund der vergangene Woche diverse Webseiten vorsichtshalber abgeschaltet wurden. Das übernimmt Christopher, denn er beschäftigt sich schon lange mit der Sicherheit von PHP und war auch an der Krisenkommunikation rund um php2shell relevant beteiligt.
Danach erzählt Sylvester von einer E-Mail-Spoofing-Lücke in Apples iCloud-Dienst, die nicht nur technisch interessant ist, sondern auch einen Disclosure-Prozess hinter sich hat, der sich nur als Stück fürs Schmierentheater aufarbeiten lässt. Zum Abschluss haben sich die Hosts den Vorfall bei der Zertifizierungsstelle eMudhra aufgespart, denn der ist nicht nur höchst kritisch, erntet zu Recht Hohn, Spott und Fassungslosigkeit, sondern betrifft auch das absolute Hass, äh, Lieblings, äh, Dauerthema des Podcasts: die (Un-)Sicherheit der Web-PKI.
Die neue Folge von „Passwort – der Podcast von heise security“ steht seit Mittwochmorgen auf allen Podcast-Plattformen bereit.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.