Keine Sonderbeauftragte mehr: Ex-Trump-Ministerin Kristi Noem verliert nächsten Job

Keine Sonderbeauftragte mehrEx-Trump-Ministerin Kristi Noem verliert nächsten Job
16.10.2026, 15:04 Uhr

Es ist ein unruhiges Jahr für Kristi Noem: Erst verliert sie ihren Posten als US-Heimatschutzministerin. Die 54-Jährige wird daraufhin Sonderbeauftragte des "Shield of the Americas" - doch auch diesen Job ist sie nun offenbar los.
Die ehemalige US-Heimatschutzministerin Kristi Noem ist nicht mehr als Sonderbeauftragte der Trump-Regierung für die Initiative "Shield of the Americas" tätig. Das berichtet unter anderem das US-Medium CBS News unter Berufung auf einen Vertreter des US-Außenministeriums. "Kristi Noems Status als Sonderbeauftragte ist letzten Monat abgelaufen, sie bekleidet diese Funktion nicht mehr", zitiert CBS News den Vertreter. Sie sei nun als leitende Beraterin des Vize-US-Außenministers Christopher Landau tätig und arbeite weiterhin am "Shield of the Americas"-Portfolio, heißt es weiter.
Dem Bericht zufolge lief Noems Status als Sonderbeauftragte bereits vor der UN-Generalversammlung aus, die am 8. September in New York begann. Dort habe sie dennoch an diplomatischen Treffen im Zusammenhang mit der Initiative teilgenommen.
Die Initiative "Shield of the Americas" - übersetzt etwa "Schutzschirm Amerikas" - wurde von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen, um den Drogenhandel und organisiertes Verbrechen in der Region zu bekämpfen. Noem wurde im März zur Sonderbeauftragten für das Programm ernannt, nachdem sie als Heimatschutzministerin abgesetzt worden war.
In dem Ministerium vertrat Noem mit großer Härte Trumps Massenabschiebungen. Seit den tödlichen Schüssen auf die US-Bürger Renee Good und Alex Pretti in Minneapolis zu Beginn des Jahres war sie mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Auf Kritik stieß zudem eine Werbekampagne für gut 200 Millionen Dollar, in der viele Parlamentarier eine reine PR-Aktion für Noem sahen. Trump zog daraufhin die Reißleine und feuerte sie.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.