Bundesrätin Baume-Schneider erklärt den Kosten-Hammer

Nächster Kosten-Hammer kommt – Medienkonferenz mit Bundesrätin Baume-Schneider in Bern
So viel musst du neu für die Krankenkasse bezahlen
Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider verkündet um 14 Uhr, wie viel die Prämien 2027 steigen werden. Es wird ein happiger Sprung erwartet! Blick berichtet live.
Publiziert: vor 47 Minuten
Aktualisiert: vor 4 Minuten
- Gesundheitsministerin verkündet heute Prämienanstieg 2027, erwartet wird ein happiger Anstieg
- Haupttreiber: unnötige Arztbesuche, Alterung, Inflation, teure medizinische Fortschritte
- 2025: Prämien stiegen um 4,4 Prozent, Kantone entlasten erst ab 2028
Simone SteinerBundeshausredaktorin
Der neue Krankenkassen-Hammer steht an: Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider (62, SP) verkündet ab 14 Uhr in Bern, wie stark die Prämien im kommenden Jahr durchschnittlich steigen werden. Es wird erneut eine happige Zahl erwartet!
Die Krankenkassenprämien sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Im letzten Jahr nahmen sie um durchschnittlich 4,4 Prozent zu. Das belastet den Mittelstand zunehmend.
Kostentreiber im Gesundheitswesen
Gründe für die zunehmenden Kosten im Gesundheitswesen gibt es verschiedene. Ein wichtiger Treiber ist, dass die Leute öfter zum Arzt gehen als nötig. Dabei werden ihnen mitunter Leistungen verschrieben, die gar nicht nötig wären.
Weiter treiben die Alterung der Bevölkerung sowie die Inflation die Kosten in die Höhe. Ausserdem spielt der medizinische Fortschritt mit: Dieser ermöglicht bessere, aber oft auch teurere Behandlungsmethoden.
Es kommt auch immer wieder zu Missständen im Gesundheitswesen. Zuletzt sorgten die Rabatte auf Medikamente, die Ärzte und Apotheken nicht weitergeben, für einen medialen Aufschrei. Auch die überrissenen Löhne der Chefärzte geben immer wieder zu reden.
Im Jahr 2028 könnte sich die Lage jedoch etwas entspannen. Mit der Verlagerung von stationären Behandlungen in den ambulanten Bereich sollen Kosten gespart werden – der Bundesrat um Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider verspricht sich davon viel. Der Prozess ist allerdings noch nicht abgeschlossen.
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