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Saturday, September 19, 2026

Bei Ankunft im Frankreich-Camp: Zidane schiebt Spieler-Show einen Riegel

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Bei Ankunft im Frankreich-Camp

Zidane schiebt Spieler-Show einen Riegel

Zinedine Zidane startet als Frankreichs neuer Nationaltrainer mit klaren Ansagen: Mbappé wird Kapitän, Benzema ist kein Thema mehr und die Spielerankünfte in Clairefontaine werden weniger spektakulär.

Publiziert: vor 22 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Zinedine Zidane macht Mbappé zum Kapitän der Équipe Tricolore
  • Benzema und Kanté nicht nominiert, Fokus auf jüngere Spieler
  • Mbappé: 27 Jahre, 106 Länderspiele, bevorzugte Position links aussen

Zinedine Zidane (54) hat bei seiner ersten Pressekonferenz als neuer Trainer der französischen Nationalmannschaft direkt Nägel mit Köpfen gemacht: Kylian Mbappé wird der neue Kapitän der Équipe Tricolore. Dies bestätigte der 54-Jährige am Freitag. Zudem kündigte Zidane weitere wegweisende Änderungen an – darunter das rigorose Ende der pompösen Spielerankünfte in Clairefontaine.

«Ja, Mbappé wird mein Kapitän sein», sagte Zidane klar und unmissverständlich. Der Stürmer von Real Madrid, der mit seinen 27 Jahren bereits 106 Länderspiele auf dem Buckel hat, soll Frankreichs Nationalmannschaft in die Zukunft führen. Auf die Kritik an Mbappés Defensivarbeit angesprochen, winkte Zidane ab: «Das ist eine absurde Debatte. Er wird genauso verteidigen wie jeder andere.» Seine bevorzugte Position für den Superstar? «Links aussen. Aber er kann auch auf allen anderen offensiven Positionen spielen.»

Altmeister Benzema ist nicht dabei

Neben der Kapitänsfrage ging Zidane auch auf die Zukunft von Karim Benzema ein. Der ehemalige Weltfussballer, der zuletzt bei Al-Ittihad in Saudi-Arabien spielte, wurde nicht nominiert. Ein klarer Schnitt: «Ich hatte mit ihm aussergewöhnliche Jahre in Madrid. Ich liebe ihn. Er war Nationalspieler für Frankreich. Aber jetzt muss ich auf jüngere Spieler setzen. Das schmälert nicht seine Karriere beim französischen Team oder in den Klubs», erklärte Zidane. Ebenso fehlen N'Golo Kanté und Aurélien Tchouaméni.

Für Aufsehen sorgte auch Zidanes Entscheidung, das Prozedere bei der Ankunft der Spieler in Clairefontaine zu ändern. Die spektakulären Auftritte beim berühmten Trainingscamp sollen der Vergangenheit angehören. «Es gibt keine Botschaft der Bescheidenheit. Wir werden nur versuchen, die Bilder mehr zu kontrollieren. Sie können ankommen, wie sie wollen, aber es muss nicht mehr so viel Spektakel geben», erklärte der ehemalige Welt- und Europameister.

Der neue Coach, der 108 Spiele für Frankreich bestritten hat, betonte zudem die Verbindung, die er zur Nationalmannschaft empfindet: «Ich baue hier auf Kontinuität mit meinen Ideen. Das ist keine Revolution, sondern eine Weiterentwicklung.» Von externen Themen wie den Diskussionen um die Trikots mit Ceuta-Flaggen oder die Wahlen im Fussballverband 2027 distanzierte sich Zidane klar: «Ich konzentriere mich auf meine Aufgabe, der Trainer der französischen Nationalmannschaft zu sein.»

Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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