Mutter packt aus: Elon Musk hatte oft Angst vor seinem Vater

- Elon Musks Mutter Maye Musk (78) spricht in einem Interview mit dem «Telegraph» über die schwierige Kindheit ihres Sohnes in Südafrika.
- Das Verhältnis zu Vater Errol Musk war belastend: Elon hatte laut Maye oft Angst vor ihm und erhielt nach Mobbing-Erfahrungen kaum Unterstützung.
- Ein Angriff in der Schule endete für Elon sogar im Spital; seine Mutter erkannte schon mit drei Jahren sein aussergewöhnliches Talent.
Für Maye Musk war ihr Sohn Elon (55) schon als Kleinkind anders. In einem neuen Interview mit dem «Telegraph» spricht die 78-Jährige über seine Kindheit in Südafrika – und über die Schattenseiten im Leben des heutigen Tesla- und SpaceX-Chefs.
«Ich wusste, dass er ein Genie ist.»
Schon mit drei Jahren habe Elon sie verblüfft, sagt Maye. Für sie sei früh klar gewesen: «Ich wusste, dass er ein Genie ist.» Die Familie habe ihn später «unsere Enzyklopädie» genannt, weil er sich fast alles merken konnte, was er gelesen hatte. Gleichzeitig beschreibt Maye Musk ihren Sohn als Kind, das sich oft in Bücher, Videospiele und Technik flüchtete.
Elon hatte schwieriges Verhältnis zum Vater
Besonders belastend sei das Verhältnis zu seinem Vater Errol Musk gewesen. Maye und Errol liessen sich 1979 scheiden. Elon habe danach viel Zeit bei seinem Vater verbracht. Maye sagt, ihr Sohn habe geglaubt, Errol sei einsam und er müsse sich um ihn kümmern. Diese Entscheidung habe Elon später aber viel Schmerz bereitet.

Laut Maye wirkte sein Vater auf ihn mehrfach angsteinflössend. Auch als Elon in der Schule schwer gemobbt wurde, soll Errol ihn nicht aufgefangen haben. Maye behauptet, er habe ihrem Sohn stattdessen die Schuld gegeben und ihn blossgestellt. Elon selbst sprach in der Vergangenheit ebenfalls sehr hart über seinen Vater. In einem Interview nannte er Errol einen «schlimmen Menschen».
Angriff in der Schule endete im Spital
Die schwierige Situation zu Hause war nicht das Einzige, was Elon Musk belastete. Auch in der Schule soll er stark gemobbt worden sein. Ein Angriff endete laut früheren Berichten sogar im Spital. Maye Musk beschreibt, dass ihr Sohn sich in solchen Momenten noch stärker auf Dinge konzentrierte, die er kontrollieren konnte: Lesen, Programmieren, Technik.
Damals habe sie allerdings nicht gewusst, wohin ihn das einmal führen würde. Es gebe viele geniale Kinder, die ihr Talent nie nach aussen tragen würden, sagt sie sinngemäss. Bei Elon kam es anders. Aus dem stillen, belesenen Kind wurde später der Mann hinter Tesla, SpaceX, X und weiteren Firmen.
Kontakt vor allem per Whatsapp
Heute ist Maye Musk selbst eine bekannte Persönlichkeit. Sie arbeitet als Model, Autorin und Ernährungsberaterin. Mit ihrem Sohn hat sie nach eigenen Angaben nicht täglich Kontakt.

Sie sagt, sie und Elon würden sich eher sporadisch austauschen, vor allem per Whatsapp. Trotzdem spricht aus ihrem Interview viel Mutterstolz.
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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
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Ammar Jusufi (amj), Jahrgang 2001, arbeitet seit November 2024 für 20 Minuten. Nach seinem Praktikum im Ressort Ostschweiz ist er nun Redakteur im Ressort People.
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