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Monday, September 7, 2026

Slalom am Landwasser-Viadukt – Ein extremer Flug mit viel Vorbereitung

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Slalom am Landwasser-Viadukt Ein extremer Flug mit viel Vorbereitung

Der Flug des Profi-Gleitschirmfliegers Patrick von Känel hat grosses Interesse geweckt. So liefen die Vorbereitungen ab.

Die Aktion war ein Projekt von von Känels Sponsor Red Bull. Die Rhätische Bahn (RhB) hat es unterstützt und in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen koordiniert.

RhB-Sprecherin Yvonne Dünser über die Überlegungen zur Sicherheit, die Rolle der Rhätischen Bahn und die Zusammenarbeit mit dem Getränkehersteller.

Yvonne Dünser

Mediensprecherin Rhätische Bahn

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Yvonne Dünser ist Mediensprecherin der Rhätischen Bahn.


RTR: Wie kam das Projekt zustande?

Yvonne Dünser: Die Anfrage von Red Bull mit dem Wunsch von Patrick von Känel erreichte die Rhätische Bahn letztes Jahr. Nach einem ersten Entscheid zur Zusammenarbeit prüfte die Rhätische Bahn die Realisierbarkeit des Projekts und analysierte gemeinsam mit Patrick von Känel und Red Bull die Sicherheitsaspekte für den Piloten und für den Bahnbetrieb.

Welche Überlegungen waren für die RhB entscheidend?

Ein wichtiger Faktor war, dass der Slalomflug nicht über den Viadukt und die Bahntrasse führen sollte, sondern um die Pfeiler des Viadukts herum – der Bahnbetrieb war daher nicht direkt betroffen. Ein Flug über den Landwasser-Viadukt und vorbeifahrende Züge ist generell nicht erlaubt. Zudem galt für den Flug die Vorschrift, dass ein Mindestabstand von 40 Metern zur Seite und zur Fahrleitung eingehalten werden muss. Sowohl die Testflüge als auch der Hauptflug wurden eng mit der Rhätischen Bahn koordiniert. Es gab mehrere Testtage und insgesamt zwanzig Versuche.

Wie viele Personen waren aufseiten der RhB am Projekt beteiligt?

An den Vorbereitungen waren Personen aus dem Marketing, der Kommunikation und dem Sicherheitsbereich der Rhätischen Bahn beteiligt. Während der Testflüge und des Hauptflugs war jeweils eine Person der Rhätischen Bahn vor Ort, um die Koordination mit der Betriebsüberwachung sicherzustellen.

Welche Aufgaben hatte die RhB in der Zusammenarbeit?

Die Rhätische Bahn führte die Sicherheitsanalyse für den Bahnbetrieb durch, plante die Flüge und koordinierte die Tests sowie den Hauptflug. So konnten der Flug und die Durchfahrt des Zuges gleichzeitig stattfinden. Der Zugverkehr hatte dabei stets Priorität: Es gab keine betrieblichen Anpassungen – die Flüge richteten sich nach dem Zugfahrplan.

Haben Sie keine Bedenken, dass dies andere Flieger zu ähnlichen Aktionen animieren könnte?

Das angebrachte Thema der «Nachahmer» wurde im Vorfeld und auch während des Projekts ausführlich diskutiert. Der Flug um die Viaduktpfeiler in sehr engen Slalomkurven ist äusserst anspruchsvoll und wenn überhaupt nur für einen Profi realisierbar. Innerhalb der Fliegerszene lässt sich der Schwierigkeitsgrad seiner Leistung sehr gut einschätzen. Die Erfahrung von Red Bull mit solchen Projekten zeigt, dass der Nachahmungseffekt jeweils sehr gering ist. Die Athleten sind Elitesportler, die weltweit für ihr aussergewöhnliches Können und ihre Fähigkeiten bekannt sind.

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