Triumph nach wilder Aufholjagd: Grandiose US-Golfer legen sich Donald Trump zu Füßen

Mit einer beeindruckenden Aufholjagd sichern sich die US-Golfer erneut den Presidents Cup im Duell mit der Welt-Auswahl ohne Europa. US-Präsident Donald Trump erlebt den Erfolg hautnah.
Vor den Augen von US-Präsident Donald Trump haben die Golfer der USA mit einer grandiosen Aufholjagd den Titel im Presidents Cup verteidigt. Die Titelverteidiger um den Weltranglistenersten Scottie Scheffler gewannen in der Nähe von Chicago gegen eine Welt-Auswahl ohne Europa. Das internationale Team wurde angeführt vom Südkoreaner Kim Si-Woo, derzeit die Nummer 14 der Weltrangliste.
Der erst 21 Jahre alte Jackson Koivun holte am Finaltag den entscheidenden Punkt zum späteren 17:13-Sieg des US-Teams. Die Gastgeber waren am Schlusstag mit einem Rückstand vom 7,5:10,5-Punkten in die abschließenden zwölf Einzel gegangen.
Die Anwesenheit des Hobby-Golfers Donald Trump im Medinah Country Club brachte den US-Stars diesmal Glück. Im vergangenen Jahr hatte der Besuch des US-Präsidenten beim Ryder Cup vor den Toren New Yorks noch mit einer Enttäuschung geendet: Die Europäer besiegten die US-Auswahl damals mit 15:13.
"Ich bin so verdammt stolz"
"Die Jungs haben nie den Glauben verloren, ich bin so verdammt stolz auf sie", sagte US-Kapitän Brandt Snedeker, der sich anschließend auch bei Trump bedankte: "Er hat mir gesagt: Ich bringe euch ein bisschen Energie mit, ihr könnt sie gut gebrauchen. Ich habe ihm gesagt: Wenn wir das schaffen, bekommt er die ganze Anerkennung dafür. Also danke, Präsident Trump."
Der Presidents Cup wird wie der Ryder Cup alle zwei Jahre ausgetragen. Von den 16 Vergleichen gewannen die USA 14. Der einzige Sieg der Welt-Auswahl datiert aus dem Jahr 1998. 2003 trennte man sich unentschieden. Im Presidents Cup spielen zwölf US-Profis gegen ein internationales Team, bei dem aber keine europäischen Spieler am Start sind. Die Europäer treten nur im Ryder Cup gegen die USA an.
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