Notlandung in Zürich: Passagierin (61) stirbt

- Eine 61-jährige Australierin ist nach einer Notlandung am Flughafen Zürich auf der Piste gestorben.
- Sie erlitt am Montagabend auf dem Ita-Airways-Flug AZ325 von Paris nach Rom einen medizinischen Notfall.
- Als Ursache gilt nach ersten Erkenntnissen ein Herzstillstand, der Ehemann blieb in Zürich zurück.
Eine Notlandung am Flughafen Zürich konnte das Leben einer 61-jährigen Australierin nicht mehr retten. Die Frau war am Montagabend an Bord des Ita-Airways-Flugs AZ325 von Paris nach Rom gesundheitlich schwer beeinträchtigt worden. Nach der Landung auf dem Flughafen Zürich starb sie trotz rasch eingeleiteter Hilfe auf der Piste. Darüber berichtet der «Corriere della Sera».
Notfall bei Flug über die Schweiz
Der medizinische Notfall ereignete sich, als das Flugzeug gerade die Schweiz überflog. Das Kabinenpersonal informierte unverzüglich den Kommandanten über die Situation. Dieser entschied sich kurz darauf, den Flug nach Zürich umzuleiten, um der Passagierin so schnell wie möglich ärztliche Hilfe zukommen zu lassen. Als die Maschine landete, standen auf der Piste bereits Ärzte und Pflegekräfte bereit.
Die Frau wurde aus dem Flugzeug gebracht und auf eine Trage gelegt. Ihr Gesundheitszustand war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits äusserst kritisch. Wenig später verstarb sie. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein Herzstillstand die Ursache gewesen sein.
Rufe des Ehemanns sorgten für Aufmerksamkeit
Wie ein Mitreisender gegenüber der Mailänder Zeitung schilderte, wurde das Flugpersonal durch die Rufe eines Mannes auf den Notfall aufmerksam. Dabei soll es sich vermutlich um den Ehemann der Frau gehandelt haben. In der Folge entschied die Crew, eine Notlandung durchzuführen.
Der Ehemann blieb nach dem tragischen Vorfall in Zürich zurück. Das Flugzeug setzte seine Reise anschliessend in Richtung Rom fort. Beim erneuten Start wirkte der Kommandant laut dem Zeugen «sichtlich bewegt». Zu den Ereignissen selbst äusserte er sich nicht näher. Er bat die Passagiere jedoch darum, mögliche Fotos aus Respekt gegenüber den Betroffenen nicht in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.
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Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Reto Bollmann (bre), Jahrgang 1991, verstärkt seit Ende 2021 als Redaktor den Newsdesk von 20 Minuten. Eine Vorliebe hat er für politische, wissenschaftliche und geschichtliche Themen.
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