Daily MaverickWHAT’S COOKING: Roast butternut soup with roasted garlic, spices and orange zestThe Jerusalem PostIsrael 'in the dark' over flydubai terror hijacker investigation as Mossad probes link to IranPunchAt 70, Alake has made Ekiti proud — OyebanjiBollywood HungamaEggoz onboards Boman Irani as brand ambassadorInquirerGroup hits ‘veiled threats’ to journalists in Sara Duterte’s trialZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioUOLTécnico de jiu-jítsu Bruno Formiga é acusado de assédio sexual e estupro por alunas no RJColliderThis Horror Legend's Biggest Bomb Got Better With Its Unrated VersionObservador DesportoHomem aterra avioneta em Serpa e sai de táxiFootball ItaliaLazio linked with move for ex Man Utd and Crystal Palace winger ZahaABC NewsSeeing threats to religious liberty, Alito calls same-sex marriage a 'decisive' turnCNN بالعربيةبرفقة والديها وسروال جينز.. هل تتعمد عارضة أزياء هندية لفت الأنظار في باريس؟
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, October 6, 2026

Neuendorf mit scharfen Worten – DFB-Präsident über Infantino: «Wir müssen ihn vom Platz stellen»

Translate

Wie zahlreiche andere europäische Fussballverbände stellt sich auch der Deutsche Fussball-Bund mit Präsident Bernd Neuendorf klar gegen Gianni Infantino.

Zwei Männer in Anzügen unterhalten sich in einem Stadion mit roten Sitzen.
Legende: Als man sich noch besser gesinnt war Bernd Neuendorf (rechts) im Gespräch mit Gianni Infantino an der WM 2022 in Katar. Imago/Panoramic by PsnewZ

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat bei seiner Kritik an Gianni Infantino nachgelegt und die rote Karte für den Fifa-Boss gefordert. «Wir müssen ihn vom Platz stellen», sagte der Spitzenfunktionär in einem Tagesspiegel-Interview. Infantino war in den vergangenen Wochen und Monaten heftig unter Druck geraten. Unter anderem entzog vor einer Woche auch der Schweizerische Fussballverband SFV dem Walliser die Unterstützung.

Er werde im März nicht für Infantino stimmen, so Neuendorf weiter. «Gianni Infantino ist als Fifa-Chef nicht mehr tragbar. Er hat dem Fussball sehr geschadet.» Beim Deutschen Fussball-Bund (DFB) sei man sich einig: Infantino habe «jegliches Vertrauen verspielt». An diesem Mittwoch ist ein Treffen aller 55 Mitgliedsverbände der Europäischen Fussball-Union (Uefa) in Berlin angesetzt.

Neuendorf hatte zuvor das Reform-Angebot Infantinos an die 211 Mitgliedsverbände des Weltverbandes als «durchschaubares Manöver» bezeichnet. Es gehe dem Schweizer darum, seine Wiederwahl im kommenden Jahr zu sichern.

Bisher kein Gegenkandidat für Infantino

Infantino hatte zuvor auf die andauernde Kritik an seinem Führungsstil reagiert und seinen Gegnern erstmals Gespräche über mögliche Reformen in der Fifa angeboten. Infantino kündigte in dem Brief eine unabhängige externe Überprüfung der Fifa-Governance sowie Konsultationen über eine Stärkung der Entscheidungsprozesse an, einschliesslich der Rolle des Präsidenten.

Der 56-Jährige machte gleichzeitig klar, dass er die Fifa weiter anführen will. Von einem Verzicht auf eine Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim Kongress im März 2027 ist nicht die Rede. Diesen fordern seine Kritiker um Uefa-Präsident Aleksander Ceferin. Einen Gegenkandidaten Infantinos gibt es bisher nicht. Bis zum 18. November müssen seine Gegner einen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl drei Monate später in Marokko aufstellen. Dann endet die Fifa-Frist.

Neuendorf: «Nicht den Bock zum Gärtner machen»

«Infantino ist seit zehn Jahren im Amt und hat eine Kultur in der Fifa etabliert, die eines grundlegenden Wandels bedarf. Wir können aber nicht den Bock zum Gärtner machen», mahnte Neuendorf im Tagesspiegel. «Es kann nicht sein, dass derjenige, der die heutigen Zustände zu verantworten hat, den dringend nötigen Reformprozess steuert.»

Ende August war der Streit mit der Androhung eines Strafantrags vor Schweizer Gerichten im Zusammenhang mit den WM-Investorenplänen gegen Infantino eskaliert. Dafür wurden bei US-Gerichten Informationen über die geplanten Geschäfte angefragt.

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.