The Jerusalem PostPope Leo meets with AJC delegation, reaffirms condemnation of antisemitismESPN DeportesBarcelona: cinco dudas que deja tras caer ante Real Madrid y PSGESPNTime to trade red-hot Ty Jerome, drop struggling Draymond Green?Daily MaverickCARRYING CONFIDENCE: Proteas show early hand, riding the winning momentum into Newlands deciderZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioThe Hollywood ReporterHollywood’s Latest Must-Have Luxury? Listening RoomsAnime News NetworkFrom Far Away ‒ Episode 4Business AMS&P handhaaft de AA-rating van België ondanks het hoge begrotingstekortVanguardNigeria could declare Ebola outbreak over by Dec 7 – PateFutura SciencesIls voient les mêmes humains miniatures par dizaines après avoir mangé des champignons : des chercheurs ont mené l'enquêteCBS NewsIran shrugs off Trump's attack threats, says diplomacy ongoingIl Fatto QuotidianoPallone d’oro, attesa per il vincitore: Kane e Yamal tra i favoriti, Mbappé ci crede. Svelati i primi nomi tra i 30
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, October 26, 2026

Gegen illegale Waren: Temu muss Empfehlungs-Algorithmen transparent machen

Translate

Die EU-Kommission hat den von der Online-Plattform Temu vorgelegten Aktionsplan akzeptiert. Der Schritt ist ein Punktsieg für die EU-Plattformaufsicht bei ihrer Aufgabe, die strengen Vorgaben des Digital Services Act (DSA) durchzusetzen und den Handel mit illegalen sowie potenziell gefährlichen Produkten im Internet einzudämmen. Temu stand in den vergangenen Monaten im Fokus der Öffentlichkeit und der Behörden, da auf dem rasant wachsenden digitalen Marktplatz aus China wiederholt unzulässige, gefälschte oder nicht konforme Waren aufgetaucht sind. Der Betreiber des Schnäppchen-Portals hat sich zu strukturellen Korrekturmaßnahmen verpflichtet, was die Kommission nun offiziell billigt.

Hintergrund für das Einlenken Temus ist die im Mai verhängte Geldbuße der EU in Höhe von 200 Millionen Euro. Auslöser war die Feststellung der Kommission, dass die Plattform ihren grundlegenden Verpflichtungen zur umfassenden Risikobewertung nach dem DSA nicht nachgekommen war.

Mit den Zusagen verspricht der Konzern, seine internen Prozesse von Grund auf zu ändern, um den Schutz der europäischen Verbraucher voll zu gewährleisten. Zunächst wird Temu laut dem fixierten Maßnahmenpaket die Risiken analysieren, die speziell von seiner Plattform ausgehen. Zudem will der Anbieter anhand verlässlicher Kennzahlen bewerten, wie wirksam seine Maßnahmen das Risiko verringern, dass sich illegale Inhalte auf dem Marktplatz verbreiten.

Ein weiterer Aspekt sind die Grenzen der bisherigen Inhaltsmoderation. Temu will detailliert analysieren, ob und wie die eingesetzten Empfehlungssysteme und Algorithmen unabsichtlich die Verbreitung illegaler Güter begünstigen oder gar verstärken. Ferner hat das Unternehmen zugesagt, vorsätzliche Manipulationen genauer zu untersuchen. Es will dabei prüfen, wie manche Händler die Plattformfunktionen ausnutzen, um potenziell illegale Listungen künstlich zu verstärken und prominenter zu platzieren.

Um die Ernsthaftigkeit der Zusagen zu untermauern, hat die Kommission einen strikten Zeitplan vorgegeben. Temu hat vier Monate Zeit, um eine fundierte Zwischenbewertung vorzulegen. Diese muss einen zusammenhängenden Halbjahreszeitraum abdecken. Damit soll garantiert werden, dass die vereinbarten Vorgaben nicht nur theoretischer Natur bleiben, sondern direkt in die Praxis übergehen.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.