Während UNO-Generaldebatte – Kanalisation-Kletterer stellen New Yorker Polizei vor Rätsel

- Die New Yorker Polizei hat wegen mysteriöser Gully-Ausflüge ihre Sicherheitsvorkehrungen rund um die UNO-Versammlung in New York verstärkt.
- In der Nacht auf Mittwoch seien drei Unbekannte aus einem Abwasserkanal gestiegen, teilte die Polizei mit.
- Die Gründe für die absonderliche Exkursion der drei Unbekannten sind bislang noch unklar.
Die ungeklärten Kanalisationsausflüge halten die New Yorker Polizei (NYPD) bereits seit einigen Monaten auf Trab. Immer wieder werden Überwachungsbilder veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie Menschen in oder aus Schächten klettern.
Die Vorfälle ereignen sich während der UNO-Generalversammlung, zu der hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus aller Welt in New York zusammenkommen. Angesichts dieses Grossanlasses hat die New Yorker Polizei die Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt verschärft.
Am Freitag wurden zwei Verdächtige im Zusammenhang mit einem ähnlichen Vorfall festgenommen und wegen Hausfriedensbruchs und Verschwörung angeklagt, so die NYPD.
Schatzsuche in der Kanalisation?
«In den vergangenen Monaten kam es vermehrt vor, dass Personen nach Stürmen in die Kanalisation stiegen, um nach Wertgegenständen und Altmetall zu suchen», hiess es nun von der Polizei als mögliche Erklärung. Auch der Fall am Rande der UNO-Woche deute auf dieses Muster hin.
Die «New York Times» hat mit einem Stadtführer gesprochen, der Ausflüge in die New Yorker Kanalisation anbietet. Der hielt die Theorie der Polizei für unwahrscheinlich. Das Wertvollste, was er bei seinen vielen Touren in der Kanalisation gefunden habe, sei eine abgelaufene Kreditkarte gewesen.
Die New Yorker Behörden warnen davor, in die Kanäle hinabzusteigen. Dort drohten unter anderem giftige und potenziell tödliche Gase, instabile Untergründe und plötzliche Überflutungen.
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