PunchScholars urge Lagos mosques to improve documentation, sanitationBollywood HungamaAmitabh Bachchan greets fans at Jalsa behind bulletproof glass amid security threats; Abhishek Bachchan stays close by during Sunday traditionInquirerRillo open to dropping cyber libel, but PGMN host Hirro won’t apologizeThe Jerusalem PostSouth Korean sergeant killed on border with external wounds, as tensions with North escalate한겨레“전쟁 같은 육아지만 웃음에 행복”…제천 진은아·주우성 부부Inquirer EntertainmentHectic 2 weeks await Miss Universe 2026 delegates in Puerto RicoDaily MaverickThe African Century will be built through green industrialisation, not mined from the groundThe South AfricanReminder: World Rugby rankings as Springboks return to actionCNN TürkDEM Parti'den "Kent uzlaşısı" kararı!ХабрИИ-хакеры против ИИ-безопасников: гонка вооружений и скорости в 2026ZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFSouth China Morning PostAs BYD and Geely hit sales highs, pressure mounts on China’s smaller carmakers
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, November 2, 2026

Fehlalarm in Kiew nach Hackerangriff auf Warn-App

Translate
Die ukrainische Flagge weht neben der Mutter-Heimat-Statue in Kiew.

Krieg gegen die Ukraine Fehlalarm in Kiew nach Hackerangriff auf Warn-App

Stand: 02.11.2026 • 07:35 Uhr

Vor Angriffen warnt die Ukraine die Bevölkerung per App. Doch dabei gibt es nun ein Problem: Die App wurde gehackt, in Kiew wurde fälschlicherweise vor "Gefahr durch Strahlung" gewarnt. Auch Russland meldet einen Angriff auf seine Warn-App.

In der Ukraine und in Russland sind zahlreiche Menschen fehlerhaft vor angeblichen Angriffen gewarnt worden. Grund dafür waren offenbar Hackerangriffe auf die Warn-Apps zum Schutz der Zivilbevölkerung.

Ukraine macht Russland für "Air Alert"-Attacke verantwortlich

Die ukrainische Luftwaffe bestätigte den Hackerangriff und sprach von einer "feindlichen Beeinträchtigung" der Luftalarm-App "Air Alert". Ein Luftwaffensprecher bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die App gehackt worden sei. Das ukrainische Zentrum für strategische Kommunikation machte Russland für den Angriff auf die App verantwortlich.

Auch das russische Katastrophenschutzministerium meldete einen massiven Cyberangriff auf seine Warn-App, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtete. Es sei den Angreifern gelungen, Falschinformationen an die Bevölkerung zu versenden, hieß es weiter. Die russische Behörde machte demnach keine Angaben dazu, wen sie hinter dem Angriff vermutete. Die Webseite des Ministeriums für Warnungen war in der Nacht zunächst zeitweise nicht erreichbar. Es werde daran gearbeitet, die Schäden zu beheben.

Die zeitliche Abfolge der Ereignisse ließ zumindest die Vermutung zu, dass es sich nach der Attacke auf das ukrainische System um einen Gegenangriff Kiews gehandelt haben könnte.

Falsche Warnung in Kiew

In Kiew wurde die Bevölkerung fälschlicherweise vor einer "Gefahr durch Strahlung" gewarnt - also einem Angriff mit chemischen Waffen. Das ukrainische Zentrum zur Bekämpfung von Falschinformation erklärte, die auf der App verbreiteten Informationen würden nicht die echte Gefahrenstufe widerspiegeln. Die Bevölkerung solle "ruhig" bleiben.

Medienberichten zufolge erschallten am späten Sonntagabend in manchen Regionen auch Warnsirenen. Die fehlerhaften Anzeigen verschwanden kurze Zeit später wieder. Die App sei vorübergehend außer Betrieb, teilte das ukrainische Ministerium für digitale Transformation mit.

Luftangriffe - und die nötigen regionalen Warnungen davor - sind für die Menschen in der Ukraine nach viereinhalb Jahren Krieg längst Alltag. Bei größeren Angriffen auf Kiew suchen Menschen häufig in den Stationen der U-Bahn Schutz. Oft bleiben der Bevölkerung in betroffenen Gebieten nur wenige Minuten, um sich in Sicherheit zu bringen.

Feuerpause in Oleschky beendet

Die Cyberangriffe passierten zu einem Zeitpunkt, nachdem sich die Ukraine und Russland unter Vermittlung der USA angenähert hatten. Sechs Tage lang galt für die umkämpfte ukrainische Stadt Oleschky eine Feuerpause, an die sich beide Seiten hielten. Zahlreiche der rund 2.000 Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Es handelte sich um die längste Waffenruhe seit Kriegsbeginn im Februar 2022.

Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez erklärte, die Feuerpause sei ein "wichtiger Schritt in unseren gemeinsamen humanitären Bemühungen" gewesen. Er arbeite nun mit der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa an weiteren humanitären Initiativen, erklärte Lubinez.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.