Darum hat EZB-Präsidentin Christine Lagarde Pflaster im Gesicht

- EZB-Präsidentin Christine Lagarde tritt am 7. Februar 2027 vorzeitig zurück.
- In einem Abschiedsvideo auf Instagram bedankt sich die 70-Jährige für die Zusammenarbeit.
- Zwei grosse Pflaster in ihrem Gesicht sorgen für Besorgnis. Lagarde erklärt, dass sie sich einem kleinen chirurgischen Eingriff unterzogen hat.
Christine Lagarde verschafft der Politik Zeit bei der Regelung ihrer Nachfolge an der EZB-Spitze. Sie erklärte am Donnerstag bereits, am 7. Februar 2027 als Präsidentin zurückzutreten und damit fast neun Monate vor dem Ende ihrer regulären Amtszeit im Oktober 2027. Die 70-jährige Französin verabschiedet sich auch in einem Instagram-Video.
«Es war mir eine grosse Freude und ein enormes Privileg, zu dienen», erklärt sie. Weiter richtet sie ihren Dank an alle, «die zu unserer Aufgabe beigetragen, sie unterstützt und umgesetzt haben: ein Fels in der Brandung zu sein, verlässlich zu bleiben sowie Preisstabilität und Finanzstabilität zu gewährleisten». Sie werde die EZB mit dem Gefühl verlassen, «gute Arbeit geleistet zu haben».
Unter dem Post versammeln sich schnell viele Kommentare. Viele sprechen Lagarde Dank aus. Einige bezeichnen sie als «Ikone». Doch es gibt auch solche, die sich um die scheidende EZB-Präsidentin sorgen. Denn die hat in dem kurzen Clip zwei grosse Pflaster im Gesicht. Die Erklärung liefert die Französin selbst: «Die Pflaster auf meinem Gesicht sind auf einen kleinen chirurgischen Eingriff Anfang der Woche zurückzuführen.» Sie gebe das bekannt, um Gerede auf Social Media zu vermeiden. Und sie gibt ihren Followern noch etwas mit auf den Weg: «Befolgt ärztliche Anweisungen und lasst eure Haut regelmässig untersuchen!» Das deutet auf eine Behandlung im Zusammenhang mit Hautkrebs hin.
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