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Thursday, September 17, 2026

Aufstiegsduell gegen Brasilien – Wawrinka sagt dem Davis-Cup-Team in Rio «Adieu»

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Nachdem für Stan Wawrinka vor 2 Wochen mit der Niederlage gegen Matteo Berrettini an den US Open die Grand-Slam-Karriere zu Ende ging, steht an diesem Wochenende die nächste Dernière an. Im Davis Cup wird der Romand ein letztes Mal für die Schweiz auflaufen.

Passend zum Abschied des dreifachen Grand-Slam-Siegers findet die Affiche gegen Brasilien auf der grossen Bühne statt – in der Farmasi Arena in Rio de Janeiro, in welche 15'000 Fans hineinpassen.

Fünf Männer in roten und weissen Jacken halten einen grossen Pokal.
Legende: Ein grosser Moment für das Schweizer Tennis Wawrinka jubelt mit der Schweiz über den Davis-Cup-Titel. Keystone/Salvatore di Nolfi

Wawrinka ist sich diese grosse Bühne im Davis Cup gewohnt. Insgesamt 58 Mal trat der 41-Jährige für die Schweiz an. 2014 gelang ihm zusammen mit Roger Federer der grosse Triumph. Zum ersten und bislang einzigen Mal konnte die Schweiz den Davis Cup gewinnen.

Wawrinka als wichtige Stütze im Team

Nun kommt die Reise in Rio de Janeiro zu einem Ende. Ein Schaulaufen wird es für Wawrinka jedoch nicht, er will der Schweiz bei seinem letzten Auftritt noch zum Aufstieg in die Weltgruppe verhelfen.

Wie wichtig der Westschweizer für das Schweizer Team ist, hört man schnell heraus, wenn man mit Captain Severin Lüthi oder Mitspieler Dominic Stricker spricht. «Dass er nochmals für uns spielt, ist für uns alle unglaublich. Wir sind froh, ist er hier», schwärmt Lüthi vor dem Duell gegen Brasilien über Wawrinka.

Davis Cup live auf SRF

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Die Begegnung zwischen Brasilien und der Schweiz gibt's live bei SRF zu sehen:

  • Am Freitag ab 20:00 Uhr (auf SRF zwei und in der SRF Sport App).
  • Am Samstag ab 19:00 Uhr (auf SRF info und in der SRF Sport App).

Es kommentieren Stephan Liniger und SRF-Experte Marco Chiudinelli.

Von so einem Champion könnten die anderen extrem viel lernen, sagt der Captain. Zudem mache es seinen Job als Captain einfacher, wenn ein Leader wie Wawrinka im Team sei, erklärt Lüthi weiter.

Diese Leader-Rolle nehme der Routinier auch aktiv an, wie Stricker bestätigt. «Er hilft uns, er gibt uns Inputs und er zeigt uns, wo wir uns verbessern können», so der 24‑Jährige. Es helfe auch, dass er so viel Erfahrung habe, vor so einem grossen Publikum zu spielen.

Die Schweizer vor der Partie gegen Brasilien

Trotz der Erfahrung des Lausanners geht die Schweiz gegen Brasilien als Aussenseiterin in die Partie. Für einen Exploit braucht es nochmals einen Wawrinka in Top-Form – wie damals beim Davis-Cup-Sieg 2014.

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