– Zwischen Baden und Würenlos schmeckt das Trinkwasser nach Benzin

- Im Grundwasserstrom zwischen Würenlos und Baden wurden Rückstände des Benzinbestandteils ETBE festgestellt.
- Die Höchstwerte wurden gemäss Gemeinde Würenlos «deutlich unterschritten».
- Man könne das Trinkwasser bedenkenlos trinken, heisst es in der Medienmitteilung von Würenlos.
- Einwohnerinnen und Einwohner könnten die Rückstände aber schmecken.
Die Rückstände im Trinkwasser betreffen den Grundwasserstrom im Aargauer Limmattal, zwischen Würenlos und Baden. Nicht alle Gemeinden sind betroffen.
Das Trinkwasser sei sicher, lebensmitteltauglich und uneingeschränkt nutzbar, hält Würenlos fest. Auch Lebensmittelbetriebe müssten sich keine Sorgen machen. Aber: «ETBE kann in Trinkwasser allerdings bereits ab einer sehr geringen Konzentration geruchlich oder geschmacklich bemerkbar sein.»
Man habe im Trinkwasser keine weiteren Benzinbestandteile oder Stoffe ähnlicher Herkunft gefunden. Wie die Rückstände in den Grundwasserstrom gekommen sind, wird derzeit untersucht. Auch das kantonale Amt für Verbraucherschutz ist involviert.
Das ist ETBE
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Die Abkürzung steht für Ethylbutylether. ETBE ist eine organisch-chemische Verbindung. Sie ist ein Bestandteil von Treibstoff, ein Antiklopfmittel, das heute anstelle des giftigen Bleis dem Benzin beigemischt wird. Es riecht und schmeckt typisch nach chemischem Ether.
Der Grenzwert in der Schweiz liegt bei 5 µg pro Liter, heisst es auf der Website des Bundes.
ETBE im Trinkwasser kam unter anderem 2022 in Österreich vor, hat der ORF damals berichtet.
(Diverse Quellen: unter anderem Stadtwerke Winterthur)
Man informiere, sobald sich die Situation ändere. Es werden noch weitere Trinkwasserproben entnommen.
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