ESPNLights, camera, Brunson: Knicks star to appear on 'Law & Order: SVU' episodeESPN DeportesOlympiacos saca triunfo de último minuto tras el ingreso de 'Hormiga'RTP DesportoManchester City assume liderança isolada da Premier LeagueThe Jerusalem PostIsraeli public broadcasting icon, journalist Prof. Gideon Kutz dies at age 78וואלהגבר כבן 50 נהרג לאחר שנפל מגובה של שלוש קומות בטמרהInquirer EntertainmentSarah Labahti, McCoy de Leon lead cast of Darryl Yap’s first horror film ‘VHS’Il Fatto Quotidiano“Questa sarà l’ultima Pontida per Salvini”. Il video racconto del raduno leghista tra deputati lancia coro e contestazioni (organizzate) contro i ribelliPremium TimesCPPE raises concern over foreign traders’ growing presence in Nigeria’s retail sectorالشرقGmail يختبر ميزة لنسخ رموز التحقق مباشرة دون فتح الرسائلVilaWebL’extrema dreta guanya de nou unes eleccions regionals a Alemanya i la CDU es desploma, segons els sondatgesScreen RantThe Chronicles Of Narnia Is Officially Changing Main Characters In 2027 & It's The Best Possible DecisionColliderTaylor Sheridan’s ‘Yellowstone’ Franchise Officially Returns in 2 Weeks
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, September 20, 2026

WNBA nach der Basketball-WM: Doubles, Triples und Dunkings

Translate
Ruth Lang Fuentes

Wenige Tage nach der Basketball-WM in Berlin startet die WNBA in die heiße Phase vor den Playoffs. Und ihre Stars spielen, als wäre nichts gewesen.

D rei Tage. So lange hatten die 27 WNBA-Spielerinnen aus Deutschland, Frankreich, Spanien und den USA gerade mal Zeit, um sich von der Basketball-Weltmeisterschaft in Berlin zu erholen. Sieg oder Niederlage zu verarbeiten, zu regenerieren, mit dem Jetlag fertig zu werden. Und das alles vermutlich nicht einmal richtig, denn nach der Ankunft in den USA am Montag musste bald wieder für die Spiele am Wochenende trainiert werden.

Knappe drei Wochen lang hatte die WNBA eine Pause eingelegt, damit unter anderem die deutschen Spielerinnen Nyara Sabally, Frieda Bühner, Leonie Fiebich, aber natürlich auch der komplette Kader des US-Teams bei der Weltmeisterschaft mitspielen können. Mehr Zeit war dann aber nicht drin, seit vergangenem Donnerstag läuft die Season wieder weiter. Die Endphase der Regular Season steht an und hier fällt die Entscheidung, welche Teams es in die Playoffs schaffen. Heißt: vier wichtige Spiele in nur einer Woche. Pro Team versteht sich.

Kein Problem für Stars wie Breanna Stewart, die mit Leonie Fiebich bei New York Liberty spielt. Gerade hatte sie noch (zum vierten Mal) die Goldmedaille umgehangen bekommen, schon steht sie am Freitag wieder fast das komplette Spiel auf dem Parkett und macht ein Double-Double – 24 Punkte, 10 Rebounds. War da was zwischendurch in Berlin passiert?

Für die US-Topstars aus der stärksten Basketballliga der Welt scheint das Turnier in Berlin wenige Tage später nur ein kleiner Trainingsausflug nach Europa gewesen zu sein. Bei dem man sich kurz noch eine Goldmedaille abholt. Und dabei vermutlich kaum mitbekommt, dass die vollen Hallen, die Atmosphäre rund um das Turnier, ja der kurze Hype des Frauenbasketballs in den vergangenen Wochen in Deutschland, eigentlich ganz fernab der Basketball-Normalität hierzulande steht.

Volle Hallen und lauter Rekorde

In der WNBA hingegen ist eine volle Arena wie zum WM-Finale mittlerweile jedes Spiel-Wochenende Realität. Ja, vermutlich werden die meisten US-Spielerinnen das Turnier – wenn sie denn dazu Zeit hatten – eher belächelt haben. Über 12.000 verkaufte Tickets pro Spiel? In der WNBA sind 15.000 Zuschauern pro Spiel mittlerweile normal. Merchstände, Show zur Halbzeitpause, Interviews nach dem Spiel? Standard. Schnelles Spiel, hohe Trefferquoten, Ergebnisse mit über 100 Punkten? In der WNBA keine Seltenheit mehr, fallen dort mittlerweile sogar die ersten Dunkings, etwas, was es im Frauenbasketball lange nicht gab.

Seit einigen Jahren überschlagen sich die Rekorde in der WNBA geradezu. So ist es Angel Reese dieses Wochenende als allererste Spielerin in der Geschichte der WNBA gelungen, 500 Rebounds in nur einer einzigen Saison zu holen. Und dann ist da noch der Triple-Double Rekord von Alyssa Thomas; 28 Mal hat sie es bislang geschafft, in einem Spiel zweistellig zu punkten sowie eine zweistellige Anzahl an Rebounds und Assists zu zählen. Etwas, was bis vor wenigen Jahren wirklich sehr selten vorkam im Frauenbasketball.

Alyssa Thomas war bei der WM übrigens nicht dabei. Sowie auch Superstar A’ja Wilson nicht, die mit ihren 30 Jahren, „auf ihren Körper achten“ müsse, und wenn sie nicht hundertprozentig dabei sein könne, das Gefühl habe, dass sie nicht nur ihre Teamkollegen im Stich lasse, sondern auch „dieses USA-Trikot“. Dieses ging stattdessen an den Nachwuchs, an Qualität büßte das Team dadurch nicht ein.

Nach ihrer Rückkehr vom „kleinen“ Turnier in Berlin wirft Angel Reese, die zum ersten Mal bei einer WM gespielt hat, auch direkt mal 30 Punkte für Atlanta Dream. Und Caitlin Clark macht einen Tag später 28 Punkte für Indiana Fever, plus 14 Assists obendrauf. Nur drei Tage Pause nach der WM? Easy.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Ruth Lang Fuentes Autorin

Geboren 1995 in Kaiserslautern, bis Januar 2023 taz Panter Volontärin. Sie studierte Mathematik in Madrid und Heidelberg. Schrieb dort für Studierenden- und Regionalzeitung. Seit 2022 schreibt sie im Wechsel mit Aron Boks die taz.FUTURZWEI-Kolumne "Stimme meiner Generation".

View the original on taz

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.