«Keine Gefahr» nach Luftnotfall – Polizei gibt Entwarnung

- Die Polizei hat den Flughafen Nürnberg wegen einer «mutmasslichen Luftnotlage» abgesperrt.
- Betroffen war ein Flug von der griechischen Insel Korfu, der sicher landete und von Eurofightern begleitet wurde.
- Bereits am frühen Morgen hatte eine mögliche Drohnensichtung den Flugbetrieb beeinträchtigt und sechs Verspätungen verursacht.
Die Polizei hat den Flughafen in Nürnberg abgesperrt. «Wir gehen von einer mutmasslichen Luftnotlage aus. Diese ist aber noch unbestätigt», sagte ein Polizeisprecher. Wie viele Einsatzkräfte den Flughafen abriegelten, konnte er zunächst nicht sagen. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.
Zu dem Polizeieinsatz kam es kurz vor der Landung eines Flugs von der griechischen Insel Korfu. Ein Flughafensprecher sagte, der Flieger sei sicher gelandet. Nach dpa-Informationen hatte es zuvor einen Notfallcode gegeben. Eurofighter waren laut Flughafensprecher im Einsatz, um die Maschine zu begleiten. Sie hätten inzwischen aber wieder abgedreht.
Am frühen Morgen hatte es bereits eine mögliche Drohnensichtung am Flughafen Nürnberg gegeben. Drei Piloten hatten unabhängig voneinander beim Start- oder Landevorgang ein Objekt gemeldet, bei dem es sich möglicherweise um eine Drohne gehandelt haben könnte, wie die Polizei mitteilte.
Zuvor Beeinträchtigung wegen möglicher Drohnensichtung
Die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen leitete in Abstimmung mit dem Albrecht-Dürer-Airport und der Deutschen Flugsicherung umgehend Such- und Detektionsmassnahmen ein. Dabei kam unter anderem ein Polizeihubschrauber zum Einsatz; allerdings konnte keine Drohne gefunden werden.
Während des ersten Einsatzes kam es zeitweise zu Beeinträchtigungen des Flugbetriebs. Nach Angaben eines Flughafensprechers waren sechs Flüge verspätet – zwei Ankünfte und vier Abflüge. Zudem mussten zwei ankommende Maschinen vorsorglich nach Köln und Prag ausweichen, konnten ihren Flug nach Nürnberg danach jedoch fortsetzen. Ob die beiden Vorfälle in Zusammenhang stehen, war zunächst unklar.
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Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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