Modric leidet mit Freund Ronaldo

Luka Modric würdigt Lionel Messis WM-Triumph mit Argentinien und fordert für Cristiano Ronaldo einen würdigen Abschied aus Portugals Nationalteam – unabhängig davon, ob dieser zurücktritt oder weitermacht.
Publiziert: vor 34 Minuten
- Modric lobt Messis WM-Triumph mit Argentinien
- Ronaldo nennt er Portugals grössten Fussballer
- CR7 gebühre ein Abschied, ob er gehe oder bleibe
Luka Modric hat nach Kroatiens 1:2-Niederlage gegen Spanien über zwei der grössten Namen des Weltfussballs gesprochen: Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Während der Kroate Messi für dessen Leistungen mit Argentinien würdigt, fordert er für Ronaldo einen Abschied, der dessen Karriere gerecht wird.
«Leo hat mit der Nationalmannschaft etwas Unglaubliches erreicht. Er hat die Weltmeisterschaft gewonnen, die er unbedingt gewinnen wollte, und ist einer der besten Spieler der Welt», sagte Modric über Messi, der in Buenos Aires gegen Benin sein letztes Spiel für Argentinien bestritten hat.
«Cris verdient einen grossartigen Abschied»
Dabei erinnerte sich der 41-Jährige auch an seine persönlichen Duelle mit dem Superstar. «Es war ein Vergnügen, ihm beim Spielen zuzusehen, auch wenn ich sehr oft gegen ihn gelitten habe – sowohl mit der Nationalmannschaft als auch bei Real Madrid.»
Deutlich emotionaler äusserte sich Modric zur Situation von Cristiano Ronaldo und den jüngsten Turbulenzen rund um den portugiesischen Nationalspieler. «Cristiano ist der grösste Fussballer in der Geschichte Portugals und verdient ein weiteres Abschiedsspiel und einen weiteren Abschluss mit der Nationalmannschaft», sagte Modric.
«Es ist traurig zu sehen, dass so etwas mit Cristiano in seinem eigenen Land passiert.» Modric wisse zwar nicht genau, was vorgefallen sei, hoffe aber auf eine Lösung: «Egal, ob er zurücktritt oder sich entscheidet, bei der Nationalmannschaft weiterzumachen – Cris verdient einen grossartigen Abschied, der widerspiegelt, was er verdient.»
Modrics Botschaft ist damit eindeutig: Sollte Ronaldo seine Nationalmannschaftskarriere beenden, soll ihm Portugal einen Abschied bereiten, der seiner aussergewöhnlichen Karriere gerecht wird.
Dieser Artikel ist zuerst auf sportal.bg erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
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