InquirerRecto: DPWH, DOTr chiefs’ appointments extendedBollywood HungamaSCOOP: Love & War theatrical rights sold for Rs. 300 crores; Ranbir Kapoor, Alia Bhatt, & Vicky Kaushal starrer sets recordsESPN DeportesEl mensaje que el Canelo le manda al Vasco AguirreRTP DesportoChampions feminina. Benfica - Bayern (20h00)ESPNZeitler latest veteran added by Packers to aid besieged O-lineThe Jerusalem PostGulf media delays reporting on flydubai hijacking, consider Israeli sources unreliable - analysis7sur7“Des cibles potentielles”: la Russie menace de frapper l’Europe, le chef de l’OTAN appelle au calmeسكاي نيوز عربيةترامب يحتفي بخروج القوات الأميركية من العراق3DNewsMicrosoft видит в Copilot новую операционную систему — но Windows пока рано списывать со счетовRadio-CanadaLe Canada à l’heure de la vérité et de la réconciliationCBS SportsAgent's Take: Dissecting the twists and turns relating to Joey Porter Jr.'s contract stalemate with SteelersEl TiempoVideos del grave accidente en Bello, Antioquia | Camión cisterna se volcó y aplastó a un taxi: esto se sabe del siniestro
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, September 30, 2026

18 Wochen für jedes Mami und jeden Papi: Das Volk entscheidet

Translate
  • Eine überparteiliche Allianz hat die Familienzeit-Initiative mit 112’517 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.
  • Die Initiative fordert für beide Elternteile je 18 Wochen bezahlte Elternzeit – statt heute 14 Wochen für Mütter und zwei Wochen für Väter.
  • Bürgerliche Parteien und Verbände lehnen das Vorhaben ab und warnen vor hohen Kosten, besonders für KMU.

Bei sommerlichen Temperaturen versammelten sich am Mittwoch rund hundert Unterstützer und Unterstützerinnen der Familienzeit-Initiative auf der Bundesterrasse. Kurz vor Ablauf der Sammelfrist reichten sie die Initiative mit 112’517 Unterschriften bei der Bundeskanzlei ein.

Hinter der Initiative steht eine überparteiliche Allianz aus Alliance F, den Grünen, den Grünliberalen sowie den Mitte-Frauen. Unterstützt wird sie zudem von der SP sowie der EVP und anderen Organisationen.

Das will die Volksinitiative

Heute haben Mütter nach der Geburt einen gesetzlichen Urlaub von 14 Wochen. Bei den Vätern sind es zwei Wochen. Während dieser Zeit haben sie Anrecht auf Erwerbsersatz in der Höhe von 80 Prozent ihres Lohns. Die Initiative fordert nun deutlich mehr bezahlte Familienzeit: Je 18 Wochen pro Elternteil, sprich 36 Wochen insgesamt sollen es sein.

Der Initiativtext im Wortlaut

Die Initianten argumentieren, dass die aktuelle Regelung stereotype Rollen zementiere und die Frauen auf dem Arbeitsmarkt benachteilige. Aber auch Männer würden benachteiligt, da sie für Väter die klassische Rolle des Hauptverdieners vorsehe.

Um die Partizipation der Mütter am Arbeitsmarkt «maximal» zu fördern, ist vorgesehen, dass die jeweils 18 Wochen nicht übertragbar sind und alternierend bezogen werden sollen. Grundsätzlich sollen höchstens viereinhalb Wochen gemeinsam bezogen werden.

Das sagen die Gegner

Kritiker befürchten, dass das Vorhaben vor allem zu hohen Kosten führen werde. Bürgerliche Parteien und Verbände haben sich in der Vergangenheit kritisch über die Initiative geäussert. Insbesondere KMU würden finanziell und organisatorisch darunter leiden, wenn die Arbeitnehmenden länger fehlten. Sinnvoller sei es dagegen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch den Ausbau von Drittbetreuungsangeboten oder flexiblen Arbeitsformen zu fördern.

Was hältst du von 18 Wochen Elternzeit pro Elternteil?

Delia Bachmann

Delia Bachmann (dba), Jahrgang 1993, arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Als Redaktorin im Ressort Politik berichtet sie über das Geschehen in Bundesbern.

Christina Pirskanen

Christina Pirskanen (pir) arbeitet seit 2022 für 20 Minuten. Sie ist seit Januar 2026 stv. Leiterin des Ressorts Politik.

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.