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Friday, October 2, 2026

Gegen Slowenien am Samstag – Nati: Alle fit und konzentriert – nur der Rasen macht Sorgen

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  • Die Nati will im 3. Nations-League-Spiel am Samstag gegen Slowenien «konzentriert spielen» und «stark auftreten».
  • Coach Murat Yakin kann für die Partie in Luzern aus dem Vollen schöpfen, verrät aber keine Details zur Aufstellung.
  • Vor dem «interessanten» Gegner haben die Nati-Protagonisten Respekt.

Einmal rutscht Murat Yakin das Wort «anpassen» doch raus: Man werde «ein, zwei Bewegungen» auf den Gegner ausrichten, sagt der 52-Jährige an der Medienkonferenz einen Tag vor dem Nations-League-Spiel in Luzern gegen Slowenien. Der Ausdruck «Anpassung an den Gegner» scheint im Nati-Jargon ein Tabu, wenn man wie am Samstag als Favorit antritt – obwohl jedes Videostudium des Gegners eine solche mit sich bringt.

Yakins Aussage weist durchaus darauf hin, dass die Schweiz die Slowenen ernst nimmt. «Sie spielen gut, clever und haben eine interessante Spielweise.» Mit dem eigenen Forechecking und Pressing werde man den Gegner aber unter Druck setzen und in Schwierigkeiten bringen können. «Es liegt an uns, ob wir ihr flexibles Spiel zulassen.»

Das Nations-League-Spiel Schweiz – Slowenien gibt's am Samstagabend auf SRF zwei und im Stream. Ab 20:10 Uhr stimmen wir Sie auf die Partie ein. Anpfiff ist um 20:45 Uhr.

Sieg und Remis in der WM-Quali

Es ist das 3. Duell mit dem nur an Position 53 der Fifa-Weltrangliste klassierten Slowenien binnen 13 Monaten. Im Rahmen der WM-Qualifikation gewann die Nati im Herbst 2025 das Heimspiel 3:0, ehe auswärts ein bescheidenes 0:0 resultierte.

Beide Male dabei war Remo Freuler. Der Mittelfeldakteur, der in Abwesenheit von Granit Xhaka der erfahrenste Spieler im Zentrum ist, will seine Routine an seine Mitspieler weitergeben. «Ich weiss sehr gut, wie wir in den letzten zehn Jahren gespielt haben, und versuche, allen um mich herum zu helfen.»

Sowohl Yakin als auch Freuler würdigten die bisherigen Auftritte der jüngeren Akteure. Angesprochen auf Rechtsverteidiger Zachary Athekame, bezeichnete der Nati-Coach den 21-Jährigen als «erfrischendes Element». Er habe von Anfang an seine Leistung gebracht. Freuler empfindet Ardon Jashari als «Superspieler». Er hoffe, dass der 24-Jährige bei seinem Klub AC Milan diese Saison etwas mehr Einsatzzeit erhalte.

Aufstieg noch kein Thema

Während die Schweiz im Vergleich zu 2025 etliche Änderungen auf dem Platz zu verzeichnen hat (ohne Xhaka, Breel Embolo und Silvan Widmer), fällt bei Slowenien der Wechsel an der Seitenlinie auf: Im Januar übernahm Bostjan Cesar als Nachfolger von Matjaz Kek. Unter dem Rekordinternationalen fuhr man bislang zwei Siege ein, zuletzt beim 2:0 über Nordmazedonien.

Mit einem Heimsieg über das derzeit zweitklassierte Slowenien vor nahezu ausverkauften Rängen könnte die Schweiz den Aufstieg in die Liga A schon fast fixieren. Das ist für Yakin aber kein Thema. «Dafür ist es zu früh. Wir schauen von Spiel zu Spiel», so der Baselbieter.

Nicht zum ersten Mal: Rasen macht Sorgen

Nach seinen Aussagen sind alle Spieler einsatzbereit – auch Cedric Itten, der nach einem Schlag auf den Fuss noch einen individuelle Trainingseinheit erhält. Etwas Sorgen bereitet dem Nati-Coach der Zustand des Rasens in der thermoplan arena. «Es ist nass und darunter weich. Fussball braucht einen gewissen Rhythmus und Flow. Wir hoffen, dass wir damit zurechtkommen.» Es werde so gut wie möglich am Rasen gearbeitet, für das Abschlusstraining wich die Nati auf einen Nebenplatz aus.

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