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Monday, September 21, 2026

Rigorose Konsequenzen angedroht: Angefeindeter Darts-Superstar Luke Littler hat die Faxen dicke

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Angefeindeter Darts-Superstar Luke Littler hat die Faxen dicke

21.09.2026 | 08:18 Uhr

Luke Littler ist der beste Dartsspieler der Welt. Aber außerhalb von England erfährt der 19-Jährige nur wenig Liebe. Im Gegenteil: Er muss bei Turnier jede Menge Fan-Wut aushalten. Das will er nicht mehr hinnehmen.

Darts-Weltmeister Luke Littler hat nach anhaltenden Anfeindungen durch Zuschauer mit einem Boykott von Turnieren auch in den Niederlanden gedroht. Der 19-Jährige war am Wochenende bei den World Series of Darts Finals im Amsterdam sowohl gegen Lokalmatador Danny Noppert als auch im Achtelfinale gegen Nathan Aspinall (England) ausgebuht und ausgepfiffen worden. In Deutschland hatte Littler in der Vergangenheit Ähnliches erlebt.

Während der Partie gegen Aspinall sah sich der Schiedsrichter sogar gezwungen, das Match kurzzeitig zu unterbrechen und die Zuschauer wegen ihres Verhaltens zu verwarnen. 

"Es hat einfach keinen Sinn"

Auf die Frage, ob er wie bereits in Deutschland auch bei European-Tour-Veranstaltungen in den Niederlanden fernbleiben könnte, antwortete Littler bei Online Darts eindeutig: "100 Prozent." Der Engländer ergänzte: "Wenn die Niederländer so bleiben, dann werde ich dort keine Euro-Tour mehr spielen. Es hat einfach keinen Sinn, dass ich anreise und meine Zeit verschwende, während ich ausgebuht werde." Zudem sagte er: "Ich will einfach nur Darts spielen - und natürlich Autogramme geben."

Littler hatte nach eigenen Angaben am Freitag und Samstag bewusst auf Gesten gegenüber dem Publikum verzichtet. "Die vergangenen zwei Abende habe ich gar nichts gemacht, ich bin einfach von der Bühne gegangen und habe niemandem gedankt. Es hat keinen Sinn, allen zu danken, wenn sie mich ausbuhen", erklärte er. Am Sonntag scheiterte Littler schließlich im Viertelfinale am Waliser Jonny Clayton (4:10).

Doch kein perfektes Jahr

So platze auch der Traum des perfekten Jahres. Alle elf Majorturniere wollte Überflieger Littler in diesem Jahr gewinnen, nach sechs Triumphen endete die Serie. Der Sieg ging an seinen Landsmann Ross Smith, der sich im Finale mit 11:5 gegen den Waliser Gerwyn Price durchsetzte.

Der englische Ausnahmeakteur Littler hatte in Deutschland ähnliche Erfahrungen gemacht und deshalb auf Teilnahmen an European-Tour-Turnieren verzichtet. Bei der Europameisterschaft Ende Oktober in Deutschland wird er aber wohl starten. "Ich war schon lange nicht mehr bei den Deutschen. Wir werden in Dortmund sehen, ob sich das ändert oder gleich bleibt."

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