Champions League am Mittwoch – Vom 1:3 zum 4:3 in 7 Minuten: Real schafft irre Wende in Rom

- Real Madrid gewinnt am 2. Spieltag der Champions League nach einer grossen Aufholjagd in der Schlussphase bei der AS Roma mit 4:3.
- Die «Königlichen» liegen nach 82 Minuten mit 1:3 hinten, machen die Wende dank 3 Treffern innert 7 Minuten aber perfekt.
- Titelverteidiger Paris St-Germain lässt gegen Manchester City die Muskeln spielen. Hier geht's zum Round-up der weiteren Mittwochsspiele.
82 Minuten lang hatte die AS Roma Real Madrid mehrheitlich im Griff, spielte den gepflegteren und überlegteren Fussball. Doch dann bekam das Team von Coach Gian Piero Gasperini die ganze Wucht Champions-League-Rekordsiegers zu spüren.
Die «Königlichen» lancierten im Stadio Olimpico Angriff um Angriff und brachten die Römer an ihre Grenzen. Das Heimteam konnte dieser Wucht nichts entgegensetzen und musste zusehen, wie Real Madrid innert 7 Minuten eine irre Wende vollzog:
- 83. Minute: Nach einer kurz ausgeführten Eckball-Variante findet Arda Güler mit einer Flanke den Kopf von Endrick. Goalie Pierluigi Gollini wehrt ab, doch Carlos Espi ist zur Stelle und verwertet den Abpraller. Alle drei am 2:3-Anschlusstor beteiligten Real-Akteure wurden eingewechselt.
- 85. Minute: Diesmal tritt Güler die Ecke direkt und findet erneut Endrick. Der Brasilianer visiert mit seinem Kopfball die kurze Ecke an und hat Erfolg – 3:3.
- 90. Minute: Wieder Eckball, in diesem Fall aber von der rechten Seite. Güler zirkelt den Ball mit viel Effet in den 5-Meter-Raum, wo sich Antonio Rüdiger gegen Nahuel Molina durchsetzt und das Runde im Eckige unterbringt – 4:3.
Die komplett ausgelaugten Römer vermochten in der Nachspielzeit nicht mehr zu reagieren. Und so feierte Real Madrid in extremis den 2. Sieg im 2. Spiel. Dabei hatten die Gäste über weite Strecken einmal mehr in dieser Saison nicht überzeugen können.
Mbappé schnappt Messi Rekord weg
Rom hatte in der 20. Minute das Skore durch Martin de Roon eröffnet. Real Madrid reagierte umgehend und glich das Geschehen durch Kylian Mbappé wieder aus (25.). Der französische Ausnahmekönner avancierte am Mittwoch mit 27 Jahren und 298 Tagen zum jüngsten Spieler, der die Marke von 100 Champions-League-Partien erreichte. Diesen Rekord hielt zuvor kein geringerer als Lionel Messi.
Nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Römer, die verdientermassen vorlegen konnten. Donyell Malen reüssierte innert 6 Minuten gleich doppelt und brachte seine Farben vermeintlich definitiv auf die Siegerstrasse. Doch im letzten Kapitel dieser verrückten Partie spielte die AS Roma bekanntlich nur eine Nebenrolle.
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