Sucht in Europa seinesgleichen: Furioser Saisonstart: Was ist bloss mit Barcelona los?
Sucht in Europa seinesgleichen
Furioser Saisonstart: Was ist bloss mit Barcelona los?
31 Tore nach sieben Spielen: Barça startet historisch stark. Sieben Siege gab es schon früher, doch diese Torflut ist neu. Ein Blick zurück zeigt, wie aussergewöhnlich der Auftakt ist.
Publiziert: vor 19 Minuten
Aktualisiert: vor 6 Minuten
Darum gehts
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- Barcelona dominiert La Liga mit sieben Siegen und 31 Toren in sieben Spielen
- Raphinha glänzt mit Hattrick gegen Sevilla und 15 Torbeteiligungen
- YB erzielt 31 Tore in neun Spielen, dreht 0:2 gegen Servette
Lynn PiubelRedaktorin Sport
Barcelona ist nicht zu stoppen. Nach dem 3:1 bei Sevilla steht der Titelverteidiger nach sieben Spielen bei sieben Siegen und unglaublichen 31 Toren. Das sind durchschnittlich 4,43 Treffer pro Partie. Trainer Hansi Flick (61) hat seine Mannschaft damit zu einem der spektakulärsten Saisonstarts Europas geführt. 2013/14, 2017/18 und 2024/25 gewann Barcelona ebenfalls die ersten sieben Ligaspiele. Die aktuelle Torproduktion gab es in dieser Form jedoch noch nie.
Der herausragende Raphinha (29) erzielte in Sevilla einen Hattrick und steht bereits bei zwölf Ligatoren. Es war sein zweiter Dreierpack in Folge. Zusammen mit Lamine Yamal (19), der zwei Tore von Raphinha vorbereitete, sorgt er für eine Offensive, die derzeit keine Grenzen zu kennen scheint. Insgesamt war Raphinha in den ersten sieben Ligaspielen an 15 Toren beteiligt. Barça ist aber nicht das einzige Top-Team, das furios in die Saison gestartet ist.
ManCity und BVB auch mit makellosem Start
In England sorgt Manchester City für einen perfekten Start: fünf Spiele, fünf Siege. Doch die Torquote liegt mit 2,6 deutlich unter jener von Barcelona. Diese Siegesbilanz zum Saisonstart ist aber nicht einzigartig. Chelsea gewann 2005/06 die ersten neun Partien, Manchester City selbst startete 2016/17 und 2023/24 mit sechs Siegen. Arsenal, zuletzt erstmals seit 22 Jahren wieder Meister, kassierte am Wochenende die erste Niederlage.
In Deutschland führt Borussia Dortmund mit Gregor Kobel (28) ebenfalls mit vier Siegen aus vier Spielen. Bayern München folgt mit zehn Punkten und beeindruckt mit 14:2 Toren. Das 7:0 gegen Union unterstrich die offensive Wucht. Freiburg steht ebenfalls bei zehn Punkten, die Bayern marschieren also trotz ihrer Torflut noch nicht alleine vorneweg.
YB hat so viele Tore wie Barça
Italien erlebt einen offenen Start. Roma und Inter trennten sich 2:2 und bleiben mit 13 Punkten ungeschlagen. Inter verpasste damit den perfekten Auftakt, den der Klub zuletzt 2023/24 schaffte. Juventus liegt drei Punkte hinter dem Spitzentrio.
In Frankreich steht mit Monaco ein Herausforderer vor PSG. Die Monegassen mit Captain Denis Zakaria (29) sind nach fünf Spielen ungeschlagen und führen mit 13 Punkten. Noch ist das keine neue Kräfteordnung, aber ein eher ungewohntes Tabellenbild.
In der Schweiz sorgt YB offensiv am meisten für Aufsehen: 31 Tore – wie Barça –, allerdings in neun Spielen. Das sind mehr als drei Treffer pro Partie. Beim 3:2 gegen Servette drehten die Berner sogar einen 0:2-Rückstand. In der Tabelle hat aber Lugano die Nase vorne – mit bereits sechs Punkten.
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