RB Leipzig verpasst HSV das nächste 0:5
Erst 0:5 gegen Mainz, nun auch noch 0:5 bei RB Leipzig - der Hamburger SV steckt in der Fußball-Bundesliga früh in der Saison tief in der Krise. Nach der neuerlichen Abreibung hat der HSV als Tabellenletzter null Punkte auf dem Konto und ein Torverhältnis von 0:12. Es ist der schlechteste Bundesligastart der Vereinsgeschichte.
HSV macht Druck, Leipzig trifft
Der HSV startete noch ordentlich ins Spiel und störte Leipzig früh im Aufbau. Ungenaue Zuspiele und Ballverluste machten es den Sachsen zusätzlich schwer.
Und doch waren es die Leipziger, die zuerst jubelten: Brajan Gruda spielte einen haargenauen Steckpass auf Ezechiel Banzuzi, der wiederum blitzschnell auf Tidiam Gomis querlegte. Und der traf zum 1:0 (17.).
1:0 mobilisiert die Leipziger
Dieser Treffer zeigte Wirkung - zumindest auf Leipziger Seite. Nach einem Pass von HSV-Torhüter Heuer Fernandes verlor Shafiq Nandja den Ball im Aufbauspiel an Antonio Nusa, der eiskalt verwandelte (28.).
Assan Ouédraogo musste in der 35. Minute das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Der Leipziger Nationalspieler, der auch bei der anstehenden Nominierung am Donnerstag ein Kandidat gewesen sein dürfte, muss somit nach seiner Schulterverletzung womöglich den nächsten Rückschlag verkraften.
Der FSV Mainz setzt mit einem beeindruckenden 5:0-Erfolg in Hamburg ein dickes Ausrufezeichen. Der HSV hat seinen Saisonstart gründlich verpatzt.
07.09.2026 | 8:26 minHSV fängt sich
Der erste Abschluss der zweiten Hälfte gehörte dem HSV. David Möller Wolfe setzte sich auf der linken Außenbahn durch und flankte auf Terem Moffi, doch Vandevoordt parierte. Die Hamburger waren nun deutlich besser im Spiel, belohnten sich für ihre Druckphase aber nicht.
HSV-Offensivkraft Moffi, der zur zweiten Halbzeit zwei für Poulsen reingekommen war, belebte das Spiel. Ein Treffer war jedoch auch ihm nicht vergönnt.
Leipzig mit drei Toren in fünf Minuten
Stattdessen machten die Leipziger den Deckel drauf: Willi Orban Orban traf nach einem Freistoß von Nusa (72.), nur zwei Minuten später tat dies auch Rückkehrer Christopher Nkunku (74.). Dann wurde es richtig bitter: Auch der kurz zuvor eingewechselte Romulo kam noch zu seinem Treffer (77.). Die Hamburger fielen in dieser Phase völlig in sich zusammen.
Die Sachsen dagegen verschafften dem in der Kritik stehenden Coach Demichelis eine deutlich ruhigere Woche, als sie HSV-Trainer Merlin Polzin vor sich haben dürfte.
Vom No Name zum Glücksgriff für den FC Schalke: Miron Muslic über Kommunikation, die richtige Balance als Trainer und seinen unwahrscheinlichen Weg vom Kriegsflüchtling zum Bundesliga-Coach.
12.09.2026 | 18:40 minNachrichten | ZDFheute Update
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Quelle: SID
Über das Thema berichtete das ZDF am 12.09.2026 im aktuellen sportstudio ab 23:00 Uhr.
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