Flugzeugabsturz im Wallis: Alle drei Todesopfer identifiziert

- Beim Flugzeugabsturz bei Leukerbad VS sind alle drei Todesopfer identifiziert worden.
- Es handelt sich um zwei Briten (55 und 42 Jahre) sowie einen 58-jährigen Dänen.
- Darunter ist der britische Flughafenbesitzer Anthony «Tony» Hall. Die Unfallursache ist weiterhin unklar.
Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs bei Leukerbad sind alle drei Opfer identifiziert worden, wie die Kantonspolizei Wallis am Montagmorgen mitteilt. Dabei handelt es sich um zwei britische Staatsangehörige im Alter von 55 und 42 Jahren sowie um einen 58-jährigen dänischen Staatsangehörigen.
Bei einem der Toten handelt es sich um den britischen Unternehmer Anthony «Tony» Hall. Er war Besitzer des Wolverhampton Halfpenny Green Airport in der englischen Grafschaft Staffordshire und Geschäftsführer eines Bau- und Recyclingunternehmens, wie zuvor die BBC berichtete.
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Das Kleinflugzeug vom Typ Cirrus SR22T war am 15. September kurz nach 16 Uhr im Gebiet Fluhalp bei Leukerbad in einen Berghang geprallt. Alle drei Menschen an Bord kamen ums Leben. Die Maschine war zuvor in Lugano gestartet, hatte in Sitten zwischengelandet und war auf dem Weg nach Buochs NW. Die Unfallursache ist weiterhin unklar.
Familie von Hall «untröstlich»
Halls Familie bestätigte seinen Tod vor wenigen Tagen gegenüber der BBC. Sie sei «völlig untröstlich» über den Verlust eines wunderbaren Ehemanns und hingebungsvollen Vaters. Seine Familie habe für ihn über allem gestanden.
Hall war Geschäftsführer des Bau- und Recyclingunternehmens Pegasus. 2023 hatte er zudem den Wolverhampton Halfpenny Green Airport gekauft. Dort habe er viel Zeit und Energie investiert und den Flughafen gemeinsam mit einem Miteigentümer zu einem wichtigen Standort für die regionale Privatfliegerei weiterentwickelt.
Sust untersucht den Absturz
Bereits zuvor war bekannt geworden, dass mit Owain Davies ein weiterer britischer Unternehmer bei dem Absturz ums Leben kam. Der 55-Jährige leitete das walisische Ingenieurunternehmen Amcanu.
Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) untersucht weiterhin, weshalb das Flugzeug wenige Minuten nach dem Start in Sitten in den Berghang prallte. Für die strafrechtlichen Ermittlungen sind die Bundesanwaltschaft und die Kantonspolizei Wallis zuständig.
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