The Jerusalem PostIDF, Shin Bet arrest 10 suspects connected to attack on US journalist, EU diplomats in West BankPunchMorning recap: Wike meets Fubara, FG disputes World Bank debt figures, other top storiesCNN Türk19 EKİM HAVA DURUMU İSTANBUL SON DAKİKA! Bugün hava nasıl olacak, İstanbul’da şiddetli yağış olacak mı?InquirerChurch, youth groups push action vs political dynastiesBollywood HungamaTiger Shroff Shooting Incident: Mumbai Police register FIR against 3 unknown accused, form 15 teams to trace shootersESPNPackers use third-down conversions, takeaways to frustrate struggling CowboysESPN DeportesWatson y Browns escapan con la victoria divisional한겨레12년 만의 남북 탁구 대결, 이번에도 박홍규가 웃었다RapplerLazaro summons China ambassador Jing, says it’s not his place to taunt PH officialsZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-Nachrichtenstudioالنهارماذا بعد ميزان المنازلة الأخيرة بين السّلطة و"حزب الله"؟The South AfricanDa Cruz calls for unity after Kaizer Chiefs’ loss in Zambia
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, October 19, 2026

Drohnenflüge und Cyberattacken: Behörden beraten Firmen

Translate

Die Energieversorgung, militärische Einrichtungen sowie Rüstungsunternehmen und deren Dienstleister rücken auch in Rheinland-Pfalz zunehmend in den Fokus politisch motivierter Aktivisten und staatlich gelenkter Bedrohungen. Dabei gehe es sowohl um physische Angriffe wie Sachbeschädigungen und Brandstiftungen als auch Attacken aus dem Cyberraum, erklärte Innenminister Achim Schwickert (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion in Mainz. Einrichtungen der kritischen Infrastruktur unterlägen grundsätzlich einer erhöhten Gefährdung.

Unter kritischer Infrastruktur (KRITIS) versteht man all jene Bereiche, deren Beeinträchtigung oder Ausfall zu Versorgungsengpässen, Störungen der öffentlichen Sicherheit und weiteren dramatischen Folgen führen kann. Dazu gehören beispielsweise Energie, Informationstechnik, Transport und Verkehr.

Insgesamt 13 Straftaten gegen die Angriffsziele Infrastruktur, Militär, Justiz sowie Handel und Wirtschaft seien seit 2024 im „kriminalpolizeilichen Meldedienst in Fällen politisch motivierter Kriminalität“ bis Ende September des laufenden Jahres erfasst worden, berichtete der Innenminister. Die meisten Straftaten hätten Militäranlagen zum Ziel gehabt.

Vor allem Blockade-Aktionen, unbefugtes Betreten und Sachbeschädigungen im Kontext von Protestaktionen sowie Drohnenüberflüge seien dabei registriert worden. Dazu habe es Ausspähversuche mit Foto- oder Videoaufnahmen, Diebstahl von Militäreigentum sowie Blendversuche von Kampfflugzeugpiloten mittels Laserpointer gegeben, teilte Schwickert mit. Bei einer Straftat habe ein Tatverdächtiger ermittelt werden können.

Die rheinland-pfälzischen Sicherheitsbehörden informierten und sensibilisierten Unternehmen der Rüstungs- und Verteidigungsindustrie im Hinblick auf Gefahren der politisch motivierten Kriminalität und hybrider Bedrohungen, erklärte der Innenminister. Sie berieten auch die Unternehmen über mögliche organisatorische, personelle und technische Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes sowohl gegen reale als auch gegen digitale Angriffe.

Hintergrund der AfD-Anfrage waren Attacken auf den Standort Koblenz des französischen Rüstungs- und Technologiekonzern Thales. Im September waren die Außenwände des Firmensitzes laut Innenministerium großflächig mit roter Farbe beschmiert worden. Zuvor hatten im Januar unbekannte Täter die Umzäunung des Firmengeländes überwunden und drei Fahrzeuge in Brand gesetzt. Die Polizei hatte die Tat dem linksextremistischen Spektrum zugeordnet.

View the original on heise online →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.