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Monday, September 21, 2026

MTB-Weltcup in Soldier Hollow – Frei fährt im Cross Country auf Rang 3 – Schätti kämpft tapfer

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  • Weltmeisterin Sina Frei fährt im Cross Country zum 3. Mal in Serie auf das Podest. Sie wird in Soldier Hollow (USA) Dritte.
  • Der Sieg geht wie im Short Track am Samstag an Martina Berta (ITA). Zweite wird Gwendalyn Gibson (USA).
  • Bei den Männern ist ein tapferer Luca Schätti (11.) trotz Sturz der beste Schweizer. Martin Vidaurre Kossmann (CHI) feiert seinen 2. Cross-Country-Sieg.

Im letzten Rennen vor dem Saisonfinale in Lake Placid in zwei Wochen ist Sina Frei noch einmal auf das Podest gefahren. In Soldier Hollow im US-Bundesstaat Utah reichte es der amtierenden Weltmeisterin dank einem starken Schlusssprint – sie behielt im Duell mit Savilia Blunk (USA) knapp die Oberhand – zu Rang 3. Es ist Freis 5. Podestplatz im 8. Cross-Country-Rennen und der 3. in Folge.

48 Sekunden vor der 29-jährigen Zürcherin hatte Martina Berta die Ziellinie als Erste überquert – schon wieder als Erste. Die Italienerin war schon am Samstag im Short Track zum Sieg gerast. 13 Sekunden nach Berta schaffte es Gwendalyn Gibson ausgerechnet in ihrem Heimatland erstmals überhaupt aufs Weltcup-Podest. Berta und Gibson hatten sich auf der 4. von 6 Runden entscheidend abgesetzt.

Rissveds im Gesamtweltcup weiter beruhigend vorne

Mit Alessandra Keller fuhr eine weitere Schweizerin in die Top 5. Ronja Blöchlinger und Jolanda Neff klassierten sich auf den Rängen 16 und 17. Nicole Koller verzichtete auf einen Start, wird aber beim Saisonfinale in Lake Placid wieder antreten.

Der Kampf um den Gesamtsieg im Weltcup bleibt vor der letzten Station offen – mit noch immer klaren Vorteilen bei Jenny Rissveds. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin von 2025 hat alles gewonnen in ihrem Sport, ausser die Weltcup-Gesamtwertung. Nun weist die Schwedin nach einem 8. Platz noch immer sehr komfortable 220 Punkte Vorsprung auf Frei auf.

Schätti stark trotz Schreckmoment

Im Anschluss an die Frauen absolvierten auch die Männer den neuen Rundkurs in Soldier Hollow. Der Schweizer Luca Schätti zeigte dabei eine kämpferische Leistung. Von Beginn an hielt sich der 26-Jährige in der Spitzengruppe und übernahm zwischenzeitlich sogar kurz die Führung. Auf der 6. von 8 Runden dann der Schreckmoment: Schätti stürzte in einer steinigen Passage. Sofort schwang er sich aber wieder aufs Rad und kämpfte sich bis ins Ziel, wo der 11. Schlussrang aufleuchtete (+ 36 s). Schätti war damit vor Fabio Püntener (12.) bester Schweizer.

Ganz vorne jubelte nach 5 Cross-Country-Rennen in Serie mit französischem Sieger – Gesamtleader Luca Martin (7.) oder Adrien Boichis (nicht am Start) – erstmals wieder ein Nicht-Franzose. Martin Vidaurre Kossmann setzte sich vor Cole Punchard (CAN/+ 5 s) und Mathis Guay (FRA/+ 7 s) durch. Für den Chilenen ist es der 2. Cross-Country-Triumph im Weltcup.

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