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Saturday, September 5, 2026

7. Runde der Super League – Nächstes Torfestival, aber kein Sieger im Wankdorf

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  • YB und Luzern liefern sich in der 7. Runde der Super League einen spektakulären Abnützungskampf und teilen die Punkte.
  • Kaly Sène rettet den Bernern mit dem späten 3:3 in der 88. Minute immerhin einen Punkt.
  • Vaduz feiert gegen Lausanne den zweiten Saisonsieg, das Zürcher Derby gibt es hier live.

Wo YB draufsteht, ist in dieser Saison Spektakel drin. Diesem Motto wurden die Berner auch in der 7. Runde gegen den FC Luzern gerecht. Die Messlatte lag beim Team von Gerardo Seoane ohnehin schon hoch, doch das 3:3 gegen die Innerschweizer setzte noch einen drauf. Nicht weniger als 28 Abschlüsse hatte YB auf dem Konto, Luzern leistete mit 17 Schüssen ebenfalls seinen Teil zum Spektakel bei.

Den Schlusspunkt in Sachen Toren setzte Kaly Sène in der 87. Minute. Der YB-Stürmer profitierte von der perfekten Vorarbeit von Neuzugang Herba Guirassy und schob den Ball zum 3:3 über die Linie. Doch die Young Boys gaben sich mit dem Punkt nicht zufrieden und warfen noch einmal alles nach vorne. Beinahe wäre dieser Sturmlauf noch schief gegangen. Luzerns Lars Villiger hatte den Siegtreffer tief in der Nachspielzeit auf dem Fuss, wurde aber noch gestoppt.

Ciganiks' Doublette

YB war in der 1. Halbzeit dank Goalgetter Samuel Essende nach einem Konter in Führung gegangen (14.). Das 1:0 nahmen die Berner mit in die Pause, waren damit aber schlecht bedient. Ein Pfosten- und ein Lattentreffer hatte «Gelb-Schwarz» bis dahin nämlich ebenfalls auf dem Konto.

Die fehlende Effizienz rächte sich in der 2. Halbzeit sofort. Innert nur zwei Minuten drehten die Gäste aus Luzern die Partie. Andrejs Ciganiks ging von der erneut löchrigen YB-Abwehr zweimal vergessen und stellte für sein Team auf 2:1 (47./49.). Nur drei Minuten später war YB aber wieder da: Mit einem wuchtigen Kopfball glich Essende die Partie wieder aus.

Danach schwang das Pendel wieder auf die andere Seite aus. Alvyn Sanches hatte soeben das sichere 3:2 für YB verpasst, da brachte Dominik Pech Matte Di Giusto im eigenen Strafraum zu Fall. Der Gefoulte trat selber an und verwandelte sicher zum 3:2.

Die erste Heimniederlage gegen Luzern seit Oktober 2018 stand aber nicht im Drehbuch der Berner. Angriffswelle um Angriffswelle rollte ab der 70. Minute auf den Kasten von Karlo Letica zu. Zunächst sorgte Essende für den dritten Aluminiumtreffer, ehe Edin Etoski eine vielversprechende Kontersituation kläglich liegen liess. Sène und vor allem der Vorbereiter Guirassy machten es kurz darauf besser.

So geht's weiter

Für YB steht am kommenden Wochenende das Spitzenspiel gegen Lugano auf dem Programm. Die Partie gibt es am Samstag live auf SRF zwei (19:00 Uhr). Der FC Luzern empfängt am Sonntag den FC Basel (16:30 Uhr).

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