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Wednesday, October 28, 2026

Überlebende: «Passagiere wurden durch die Luft geschleudert»

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  • Bei einem Zusammenstoss zweier Schnellzüge nahe Madrid sind mindestens 50 Personen gestorben.
  • Fast 200 weitere Menschen wurden verletzt, die Region Toledo hat den Notstand ausgerufen.
  • Überlebende berichten, wie Passagiere beim Aufprall durch die Luft geschleudert wurden.

Nach dem tödlichen Zusammenstoss zweier Schnellzüge in Spanien steigt die Zahl der Toten weiter: Mindestens 50 Personen kamen beim Crash etwa 150 Kilometer von Madrid entfernt ums Leben, fast 200 weitere wurden verletzt. Die Rettungsarbeiten dauern an, die Region Toledo hat den Notstand ausgerufen.

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María (60): «Alles fiel auf mich runter»

An Bord des AVE-Zuges, der nach jetzigem Kenntnisstand auf den Iryo-Zug aufgefahren war, war auch die 60-jährige Ana María. Wie sie gegenüber «El País» berichtet, stand der Zug nach der Abfahrt vom Bahnhof Atocha einige Minuten still. «Dann fuhr er wieder los, und wenig später war alles vorbei: Ich wurde beim Aufprall in den vorderen Wagen in den Gepäckbereich geschleudert, alles fiel auf mich herunter», so die Frau.

«Ich arbeitete gerade am Laptop, als ich gegen den Sitz vor mir geschleudert wurde», erinnert sich der 54-jährige Jesús Jerónimo. «Menschen wurden durch die Luft geschleudert, dann sind wir nach und nach ausgestiegen. Es gab viele Verletzte.»

Mutter von Baby sucht ihren Ehemann

María José, die in einem Dorf nahe der Unfallstelle wohnt, kümmert sich derzeit um das Baby einer Engländerin. Wie sie gegenüber «El Diario» berichtet, suche die Frau derzeit ihren Mann, den sie seit der Kollision nicht finden kann. «Anscheinend war es schrecklich, schlimmer als in Adamuz», sagt die Spanierin mit Verweis auf den tödlichen Zug-Crash im Januar 2026.

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Benedikt Hollenstein

Benedikt Hollenstein (bho) ist seit 2021 bei 20 Minuten. Er schreibt für den Newsdesk und übernimmt dort auch Tagesleitungsschichten.

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