The Jerusalem PostYashar's Eisenkot to receive mandate to form new government, president announcesDaily MaverickLOCAL ELECTIONS 2026: ANC faces coalition scramble after electoral rout as control of key metros slips awayZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFDeadlineUFC’s Dana White As White House Press Secretary? Trump Says “Please Take The Job!”ABC News (Australia)At 94, cowboy Jim O'Connor is an outback poet and legend7sur7La N.1 mondiale Elena Rybakina renonce aux WTA Finals à la veille de son premier matchGuardian SportSão Paulo Formula One Grand Prix qualifying in Brazil – Lando Norris takes pole amid rain delaysSRF NewsBiodiversität und Klimaschutz – Indien kämpft mit künstlichen Korallenriffen gegen Insel-ErosionWirtualna PolskaByły antyterrorysta o masakrze: "Samotnego wilka" trudno wykryćRai NewsSerie A, Roma-Sassuolo 2-0 dopo i primi 45'Collider3 Best 2026 Books To Read Before the Year EndsRadio-CanadaTrump dit avoir offert le poste de porte-parole de la Maison-Blanche au patron de l’UFC
The Daily Newsstand · Free, Always
Saturday, November 7, 2026

Oppositionsführer Eisenkot soll Israels neue Regierung bilden

Translate
Gadi Eisenkot

Ankündigung des Präsidenten Eisenkot soll Israels neue Regierung bilden

Stand: 07.11.2026 • 21:17 Uhr

Endet die Ära Netanjahu in Israel? Staatspräsident Herzog beauftragt den Oppositionspolitiker Eisenkot mit der Regierungsbildung. In den kommenden 28 Tagen soll er versuchen, eine Koalition zu schmieden.

Der israelische Präsident Izchak Herzog hat sich entschieden, den Auftrag zur Regierungsbildung an Oppositionsführer Gadi Eisenkot zu vergeben. Herzogs Büro teilte die Entscheidung am Samstagabend mit. Der 66 Jahre alte Oppositionspolitiker Eisenkot hatte bei den Beratungen des Präsidenten mit den Parteien in den vergangenen Tagen die meisten Empfehlungen erhalten, verfügt aber noch über keine gesicherte parlamentarische Mehrheit.

Komplexe Regierungsbildung erwartet

Die Regierungsbildung gilt als sehr schwierig und komplex, da bei der Parlamentswahl am 27. Oktober weder das Regierungsbündnis von Premierminister Benjamin Netanjahu noch Eisenkots Oppositionsblock die erforderliche Mehrheit von 61 der 120 Sitze erreichen konnte.

Der von dem ehemaligen Generalstabschef Eisenkot angeführte Anti-Netanjahu-Block weigert sich eigentlich, mit arabischen Parteien zusammenzuarbeiten, die ihm eine Mehrheit sichern könnten - doch arabische Politiker sprachen sich in den Konsultationen dennoch für Eisenkot aus.

Neue Koalitionsmöglichkeiten eröffnet zudem eine Annäherung des Oppositionsbündnisses an die bisher mit Netanjahu verbündeten ultraorthodoxen Parteien. Zusammen kämen sie auf die erforderlichen 61 Sitze. Streitpunkt ist vor allem die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Religionsschüler.

Eisenkot hat nun 28 Tage Zeit, eine Koalition zu bilden - mit der Möglichkeit einer Verlängerung um 14 Tage. Scheitert dieser Versuch, überträgt das Staatsoberhaupt den Auftrag für 28 Tage an ein anderes Mitglied des Parlaments.

Netanjahu ruft zu "Regierung der nationalen Einheit" auf

Israels amtierender Premier Netanjahu hatte kurz zuvor in einer Videobotschaft die Oppositionsparteien zur Bildung einer "Regierung der nationalen Einheit" aufgerufen. Wer eine solche Regierung führen solle, sagte Netanjahu nicht. Zugleich warnte Netanjahu die Opposition vor einer Regierung, die auf die Unterstützung der beiden arabischen Parteien angewiesen wäre. Eine solche Regierung würde nach seiner Darstellung Israel von innen heraus zerstören.

Eisenkot bezeichnete Netanjahus Rede auf X als "billige PR-Masche". Der Mann, der die israelische Gesellschaft gespalten und Zwietracht gesät habe, spreche erst dann von Einheit, wenn ihm bewusst werde, dass seine Tage im Amt gezählt seien.

Netanjahu habe nie eine Vereinbarung eingehalten, die er mit politischen Partnern unterzeichnet habe, so Eisenkot. Wenn die Likud-Partei und deren Verbündete plötzlich an "Einheit" und einer breiten Regierung interessiert seien, könnten sie gern öffentlich ihr Bündnis mit den Extremisten auflösen und ihre Bereitschaft zum Beitritt in eine Regierung unter Eisenkot verkünden, sagte er.

View the original on Tagesschau →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.