Pilgrim fehlt der Nati bei Playoff-Start gegen Israel

Lehmann zurück im Aufgebot
Pilgrim fehlt der Nati bei Playoff-Start gegen Israel
Die Schweizer Frauen-Nati muss in den WM-Playoffs gegen Israel ohne die angeschlagene Alayah Pilgrim auskommen. Dafür kehrt Alisha Lehmann zurück. Trainer Navarro erklärt, warum er nur wenige Verteidigerinnen mitnimmt, und hat sich bei der Goalie-Frage entschieden.
Publiziert: vor 17 Minuten
Aktualisiert: vor 12 Minuten
Björn LindroosRedaktor Sport
Jetzt gilt es ernst für die Frauen-Nati. Ab der kommenden Woche geht die Quali zur WM im kommenden Sommer in Brasilien in die heisse Phase. In der ersten Playoff-Runde spielt die Schweiz gegen Israel.
Am Dienstag hat Trainer Rafel Navarro im Rahmen einer Pressekonferenz das Kader für die beiden Partien bekannt gegeben.
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Der grösste fehlende Name ist Alayah Pilgrim (23). Die Offensivspielerin muss verletzt passen: «Sie hat Beschwerden in ihrem Knie. Wir haben entschieden, dass es für uns das Beste ist, ihr jetzt Zeit zu geben. Sie ist nicht bei 100 Prozent und ich brauche Spielerinnen, die bei 100 Prozent sind», so Navarro.
Lehmann kehrt zurück
Im Vergleich zum letzten Aufgebot vom Juni rücken Alena Bienz (23), Svenja Fölmli (24) und Alisha Lehmann (27) ins Team. Fölmli und Lehmann fehlten beim letzten Zusammenzug noch verletzt. Bienz steht erstmals seit März 2025 wieder im Aufgebot.
Damit kehrt Alisha Lehmann zurück, obwohl sie mit Leicester City nur noch in der zweiten Liga in England spielt. «Es ist natürlich nicht die beste Situation. Aber auch die zweite Liga Englands ist sehr gut. Sie spielt in einem Team, das aufsteigen will. Sie ist eine wichtige Spielerin für uns und wir glauben, dass sie uns helfen kann», so der Trainer.
Ohne Muratovic und Inauen
Auffällig: Navarro nominiert nur sechs gelernte Verteidigerinnen und setzt auf mehr offensive Spielerinnen. «Wir werden gegen einen tief stehenden Gegner spielen. Darum brauche ich offensive Spielerinnen», erklärt der Spanier.
Darunter leidet Amina Muratovic (20). Die junge Verteidigerin von Servette, die als grosse Hoffnung für die Zukunft gilt, fällt aus dem Kader. Auch Naina Inauen (25) ist nicht dabei. Die Schweiz-Norwegerin ist Stammspielerin bei Valerenga IF. Der SFV könnte sie an den norwegischen Verband verlieren. Laut Navarro habe man sich bei beiden schlicht für andere Optionen entschieden.
Goalie-Frage entschieden
Entschieden ist auch, wer im Tor steht. Während in der Nations League noch Livia Peng (24) und Elvira Herzog (26) zum Einsatz kamen, wird laut Navarro gegen Israel Chelsea-Goalie Peng spielen. «Sie ist unsere Nummer 1.»
Das Hinspiel gegen Israel wird die Schweiz am 9. Oktober in Ungarn bestreiten, während das Rückspiel vier Tage später im Tourbillon in Sitten VS stattfindet. In der zweiten Runde würde die Schweiz auf Österreich oder den Kosovo treffen.
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