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Friday, October 9, 2026

1. Ernstkampf für neuen Coach – Nach dem 3:7 wartet Vaduz auf Jokanovic und den FCB

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Am 25. September informierte der FC Basel, dass Slavisa Jokanovic der Nachfolger des entlassenen Trainers Stephan Lichtsteiner werden würde. Über zwei Wochen später steht am Sonntag nun der erste Ernstkampf unter dem neuen Coach an. Der FCB gastiert beim Re-Start der Super League nach der Nations-League-Pause bei Aufsteiger Vaduz.

Das erste Testspiel an der Seitenlinie bei «Rot-Blau» hat Jokanovic bereits hinter sich – und es ging gründlich in die Hosen. Am vergangenen Samstag kassierte der FCB bei Super-League-Absteiger Winterthur eine 3:7‑Klatsche. Bereits nach 38 Minuten hatte es 0:4 gestanden. «Wenn man 7 Gegentore kassiert und der Gegner zu weiteren Chancen kommt, dann ist der Fall klar: Wir müssen defensiv solider werden, besser organisiert sein», sagte Jokanovic an einer Medienkonferenz am Freitag.

Jokanovic erwartet ein starkes Vaduz

Er habe bei seinem Amtsantritt ein junges, talentiertes Team vorgefunden, erklärte der 58-jährige Serbe. Viele Spieler seien schnell und technisch stark, aber: «Als Kollektiv müssen wir solider und konkurrenzfähiger werden.»

Am Sonntag erwartet Jokanovic einen gefährlichen Gegner: «Vaduz ist hervorragend organisiert und eines der Teams mit dem meisten Ballbesitz. Wir müssen aggressiv auftreten. Ich bin überzeugt, dass wir bereit sein werden für diese Herausforderung.»

Bringt er Shaqiri von Anfang an?

Ob Teamleader Xherdan Shaqiri, der am Samstag seinen 35. Geburtstag feiert, in der Startaufstellung stehen wird, wollte der neue Coach noch nicht verraten. Jokanovic hält aber grosse Stücke auf die Offensivkraft mit der Rückennummer 10: «Shaqiri hat Basel in all diesen Jahren viel gegeben. Wir sind überzeugt, dass er uns nach wie vor eine grosse Hilfe ist.»

Es sei nicht entscheidend, ob Shaqiri in Vaduz von Anfang an spiele. Entscheidend sei, so Jokanovic, dass Basel den Match gewinne. «Dann ist auch Shaqiri glücklich.»

Omlin ist wieder fit

Gute Neuigkeiten gibt es in Basel von der Personalfront. Zwar sind noch immer eine Handvoll Spieler verletzt, mit Jonas Omlin ist aber der Stammgoalie wieder verfügbar. Die Sommer-Neuverpflichtung war bislang zumeist verletzt gewesen und konnte erst eineinhalb Partien bestreiten. Der letzte Einsatz (eine Halbzeit gegen Lugano) liegt etwas mehr als einen Monat zurück.

Jokanovic erweckte am Freitag indes nicht den Eindruck, als würde er Omlin bereits in Vaduz aufstellen. Einzig ein «er wird womöglich bald im Tor stehen» liess sich der Übungsleiter entlocken.

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