„Passwort“ Folge 68: Alte Exploits in neuen Appliances
Déjà-vu bei „Passwort“: Nicht nur die verursachenden Firmen sind regelmäßigen Hörern sattsam bekannt, auch die in der aktuellen Folge besprochenen Sicherheitslücken wecken ungute Erinnerungen. Leider tauchen sie jedoch immer wieder auf und werden von Cyberkriminellen flugs ausgenutzt. Grund genug, um darüber zu sprechen.
Doch zunächst gibt es Neuigkeiten aus der Welt der PKI (Public Key Infrastructure), diesmal im Futur II: „Wenn die heutige Folge erscheint, wird der KSK-Rollover in DNSSEC geschehen sein“, erklärt Sylvester. Was er bei der Aufnahme nicht wusste: Die Medizin-Infrastruktur kam gehörig aus dem Tritt, offenbar weil ein Linux-Systemdienst fehlerhaft auf den Schlüsselwechsel reagierte. Christopher möchte hingegen noch eine Warnung vor den Tücken organisationsvalidierter Zertifikate loswerden.
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Zu Künstlicher Intelligenz gibt’s wenig echte Neuigkeiten: Ein OpenAI-Alarmismus zu selbstreplizierenden Prompt Injections ist aufgewärmter KI-Kaffee. In den technischen Deep-Dives der aktuellen Folge geht es dann um die Sicherheitszombies der 1990er: Path Traversal, fehlerhafte reguläre Ausdrücke, Pufferüberläufe und Log Poisoning. Unter anderem finden sich derlei Uralt-Lücken noch in aktuellen Ausgaben der Atlassian-Geschäftssoftware und dem Citrix Netscaler.
Die aktuelle Folge von „Passwort – der Podcast von heise security“ ist seit Mittwoch auf allen Podcastplattformen zu hören. Mitglieder unseres Fachdienstes heise security PRO hören sie bereits zwei Tage früher, also seit Montag.
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